Die Versammlung der Tiere

Da stehe ich nun und wünsche mir, mehr Augen und Ohren zu haben. Vor mir in einem Baum sitzt der Engel, der mich letzte Nacht zu dieser Veranstaltung eingeladen hat und um mich herum füllt sich die Waldlichtung. Es dämmert schon, trotzdem fliegen von allen Seiten Vögel heran und lassen sich in den Bäumen nieder, die Luft ist angefüllt mit Schmetterlingen, Käfern und Fliegen, einfach allen Arten von Insekten. Selbst unter meinen Füssen regen sich die Würmer, Käfer und Larven in der Erde.

Und durch die Bäume am Rande der Lichtung kommen viele Tiere – Elefanten, Giraffen, Bären, Wölfe, Rehe, Hirsche, Hasen, Rinder, Pferde, Katzen, Hunde. Tiere von jeder Gattung, seien es nun Wild- oder Haustiere, alle sind in einigen Exemplaren vertreten, sogar Wassertiere finden sich in einem Teich, wobei dieser regelrecht überquillt, da auch die großen Fische und Tiere der Ozeane mit dabei sind.

Am Erstaunlichsten sind aber die Naturgeister, die sich dazwischen mischen, die Schutzgeister, Waldwesen, Feuerwesen, Berggeister, Schneewesen, Wassergeister, Technikgeister. Und auf diese Art sind auch die Pflanzen mit vertreten, es sind da die Baumgeister, Strauchgeister, alle Arten von Pflanzen, auch ein dicker Kohlkopf, Karotten, Bohnen einfach alles, was man sich vorstellen kann und noch mehr, versammelt sich hier.

Dabei herrscht keineswegs ein Durcheinander, es geht alles geordnet vor sich und kein Tier und keine Pflanze wird angegriffen, bedrängt oder gar verspeist. Kein Vogel fängt eine Fliege und die Katzen lassen die Mäuse in Frieden, die Rinder und Rehe grasen nicht. Durch die Bäume des Waldes schimmert es hell, rings um die Lichtung haben sich weitere Engel versammelt und schirmen das Geschehen nach außen ab.

Bis alle versammelt sind ist es dunkel und nur der Vollmond über der Lichtung und das Licht, das die Engel abstrahlen, erhellen das Geschehen. Endlich hebt der Engel die Hand, und es wird ganz still, als er zu sprechen beginnt.

Ich begrüße euch alle hier auf der ersten Versammlung dieser Art. Bisher hat es noch keine solche Veranstaltung gegeben, und es wird auch künftig keine mehr geben. Diese Form der Mitteilung an euch wurde gewählt, um euch für diese Zeit zu stärken und auf das kommende Geschehen vorzubereiten.

Es ist das Ende dieser Zeit nahe und in diesem Zeitraum vor dem eigentlichen Abschluß wird es noch Drunter und Drüber gehen, es wird das reinste Chaos sein, mehr noch als sich jetzt schon andeutet, es gerät alles aus den Fugen. Dies wird durch das Fehlverhalten der Menschen verursacht, und daß es geschieht, ist notwendig für deren Entwicklung, leider geht es auch zu euren Lasten, da ihr zum einen viel mehr aufzuarbeiten habt, auf der anderen Seite immer weniger durch die Menschen entlastet werdet. Sie haben kaum noch Wissen um diese Zwischenwelten und die inneren Zusammenhänge. Sie beuten die Natur hemmungslos aus und zerstören die natürlichen Ressourcen und damit auch ihre eigene Lebensgrundlage. Dazu kommt noch die Innenweltverschmutzung durch ihren falschen Ehrgeiz, ihre Gefühle und Zielrichtungen.

Darum tragt, soviel ihr könnt, aber macht euch keine Gedanken um die Dinge, die ihr nicht mehr auffangen könnt. Es ist durchaus im Interesse der göttlichen Liebe, daß das Fehlverhalten der Menschen auch auf sie zurückschlägt und sie zur Einsicht bringt. Es ist noch ein letzter Versuch, die Menschen zur Umkehr und zur Einsicht und dann auf den rechten Weg zu bringen vor dem Ende dieser Zeit und der Umwandlung für die neue Zeit.

Es könnte diese Umgestaltung auch ganz ruhig vor sich gehen, wenn sich die Menschen liebevoll und uneigennützig einander gegenüber und auch euch der Natur gegenüber verhalten und sich vor allen Dingen auf die göttliche Liebe besinnen würden und viele sich entsprechend entwickelt hätten. So sind es nur wenige, die sich nach innen gewandt haben und ihr Leben voll nutzen.

Es ist nun an der Zeit, einen Schritt weiter zu gehen. Die Menschen sollen aber die Auswirkungen ihres Fehlverhaltens spüren und so noch eine Chance zur Umkehr bekommen. Es werden alle davon betroffen sein und so tragen die Unschuldigen mit die Last der Schuldigen.

Ihr fragt euch nun, was für Auswirkungen das für euch haben wird, da ihr euch ja noch auf dem Entwicklungsweg zum Menschen befindet, auch ihr werdet eure Chance bekommen, aber wohl erst in der neuen Zeit. Dort ist es auch einfacher, das Leben zu nutzen, da viele Irrwege weggenommen sind und die Menschen mehr inneres Wissen haben und bewußter leben werden, und es somit einfacher möglich ist, das Lebensziel zu erreichen.

Aber bis dahin ist es noch Zeit, jetzt gilt es, auszuhalten und den ganzen Anfechtungen stand zu halten, ja die Anfechtungen werden auch euch treffen, verzagt nicht, es hat alles seinen guten Sinn, und es wird keiner zuviel bekommen, für den äußersten Fall dürfen wir noch eingreifen. Aber es ist auch für euch Vorbereitung und Prüfung für eure menschliche Lebenszeit.

Ihr wißt, daß eine Versammlung in dieser Form nicht nötig war, um euch mit diesem Wissen zu versorgen, da wir ja jederzeit die Möglichkeit der inneren Kommunikation haben, und ihr es ja ohnehin schon gewußt habt. Jetzt wurden die Worte einmal ausgesprochen, und zwar zu den körperlichen Wesen, das hat noch einmal eine ganz andere Kraft.

Es war auch nicht nötig, daß alle eure Mitgeschöpfe, Brüder und Schwestern hier waren, so wie ihr die Worte vernommen habt, so gingen sie auch an diese, und sie haben nun dasselbe Wissen und werden, wie ihr, entsprechend handeln.

Haltet alle aus, die Reinigung und Umwandlung kommt und es ist nicht mehr allzulange bis dahin. Ihr wißt, wohin ihr euch im Notfall wenden könnt, macht das so wie ihr es bisher gemacht habt und Fragen könnt ihr im Innern an mich oder meine Geschwister stellen.

Vielen Dank, daß ihr da wart und seid versichert, es geschieht nichts ohne das Wissen der göttlichen Liebe und diese wacht über euch. Ich verabschiede mich nicht von Euch, wir bleiben im Inneren verbunden, wünsche Euch aber einen guten Heimweg.

Ruhig verlassen nun die Haus- und die Wildtiere die Lichtung, wobei die Bären, Wölfe, Elefanten und andere große und exotische Tiere von Engeln abgeholt werden und in Windeseile verschwinden. Die Fische der Ozeane werden wie in einer riesigen Blase aus dem Teich gehoben und von einem Engel weggetragen. Die Schutzgeister, Natur- und Pflanzenwesen verblassen und verschwinden, Vögel und Insekten fliegen davon und ich stehe da und frage mich nun, ob das ein Traum war oder Wirklichkeit.

Der Sklavenhalter im Jenseits

Ein Sklavenhalter war alt und krank geworden und schließlich starb er. Es war bei seinem Zustand vorauszusehen und er war vorbereitet.

Nach seinem letzten Atemzug spürte und sah er, wie seine Seele sich vom Körper löste, und er ein Gefühl von Wohlbefinden und Freiheit hatte, sein ehemaliger Körper war zum Schluss schon sehr krank und schwach gewesen.

Seine Eltern und Geschwister, die vor ihm gestorben waren, begrüßten ihn im Jenseits und so wurde ihm vollends bewußt, daß er sich von seinem weltlichen Körper getrennt hatte und nun in einem neuen Bewußtsein war.

Er erwartete nun, daß sich seine Familie um ihn kümmern und ihm in dem neuen Leben helfen würde, aber nach einer freudigen Begrüßung verabschiedeten sie sich nach und nach, um wieder ihren Beschäftigungen nachzugehen. Und so saß er letztendlich allein auf einer Bank am Rande einer Wiese. Es war ihm nicht unwillkommen, er hatte den Umbruch in seinem Dasein zu verarbeiten.

Es war zwar eine ruhige Umgebung, aber sie Sonne fehlte, es war wohl erst Tagesanbruch hier, na ja das würde schon besser werden.

Nach einiger Zeit schlenderte ein junger Mann mit dunkler Hautfarbe über die Wiese und kam an ihm vorbei. Er hatte schöne gepflegte Kleider an und machte einen sorglosen Eindruck. Der Sklavenhalter sah an sich hinab, um zu schauen, was er denn für Kleider an hatte und stellte mit Entsetzen fest, daß von der früheren Pracht seiner Kleider nichts übrig geblieben war. Sie war zerrissen und hingen in Fetzen um seinen Körper, seine Schuhe hatten Löcher und sein Hut war ohne Krempe.

Die Kleider des Sklaven – und es mußte ja ein Sklave sein bei der Hautfarbe – waren wesentlich besser, feines Tuch, gut verabeitet, das sah gut aus. Und so hatte er den Wunsch, die Kleider mit diesem Menschen zu tauschen und er äußerte dies auch. “Gib mir deine Kleider, meine sind nicht mehr in Ordnung, deine sind besser,” sagte er. Der Mensch lächelte ihn an und sagte: “Selbst wenn ich dir meine Kleider geben würde, das würde dir nichts nützen. Solange du dir bessere Kleider und ein besseres Aussehen nicht verdient hast, ändert sich an dem äußeren Zustand deiner Kleider nichts. Sie sind Ausdruck deines inneren Zustands.” Und mit diesen Worten ging er einfach, ohne noch weiter auf den Sklavenhalter zu achten.

So eine Unverschämtheit war dem Herrn noch nicht ungekommen, er würde diesen Sklaven bestrafen, aber wie, war das etwa gar kein Sklave, aber die Hautfarbe. Und so saß er eine ganze Weile und setzte sich mit einer Welt auseinander, in der er schlechtere Kleidung hatte als ein schwarzer Mensch und er unverschämte Antworten bekam von einem solchen. Oder war das ein Hinweis auf etwas, das er tun sollte. Der Ort war ja nicht schlecht, an dem er saß, aber es war immer noch düster und irgendwie auch eintönig, so da zu sitzen.

Da hüpfte ein junges Mädchen über die Wiese, es war eine Freude, wie sie da fröhlich hin und her sprang und einen Strauss Blumen pflückte. Ja, da waren Blumen, er hatte bisher noch gar keine bemerkt, aber dort waren welche und sie hatte schon einen schönen Strauß. “Was für hübsche Blumen”, machte er sich bemerkbar. Das Mädchen hielt inne, musterte ihn, verzog etwas das Gesicht und wollte weitergehen. “Möchtest du mir nicht ein paar abgeben?” fragte er. “Nein, die sind für meine Mama, mein Papa hat keine verdient, er war nicht gut zu mir”, und fort war sie.

Was für ein seltsames Verhalten die Menschen hier hatten, der eine wollte seine Kleider nicht abgeben und dieses Mädchen sprach despektierlich von seinem Vater. So alt wäre nun das Mädchen, das er mit einer Haussklavin gezeugt hatte, aber sie war ja bei der Geburt gestorben, weil er keinen Arzt holen wollte. Es hätte nur unnötig Geld gekostet und Aufsehen erregt und so starb das kleine Mädchen, die Mutter überlebte knapp, er hatte sie später verkauft, weil er ihre vorwurfsvollen Blicke nicht mehr ertragen konnte. War das etwa dieses Mädchen, er war ja im Jenseits, kamen da etwa auch ungetaufte, schwarze Kinder hin?

Ein Anflug von Reue überkam ihn, er fand es auf einmal nicht mehr selbstverständlich, daß er keinen Arzt geholt hatte. Er hätte gerne mit dem Mädchen und seiner Mutter, sie war ja später auch gestorben, gesprochen, wußte aber nicht wirklich, was er ihnen hätte sagen können und so blieb er erst einmal sitzen und dachte nach. Fragen kamen immer und immer wieder in seinen Sinn: Tut es dir leid und würdest du heute anders handeln?” An diesen beiden Fragen kam er nicht mehr vorbei und nach langer Zeit kam er zu der Erkenntnis, es war falsch, was er getan hatte, es tat ihm sehr leid, und er würde heute anders handeln, ja er wünschte sich, daß er damals anders gehandelt hätte. Er war sehr traurig, konnte aber seine Tat nur bereuen und nicht ungeschehen machen.

Ein leises Geräusch schreckte ihn auf, und als er sich umschaute, sah er ein paar Blumen neben sich auf der Bank liegen. Er freute sich von Herzen und war sich nun sicher, daß das sein Kind war und auch, daß er auf dem rechten Weg war, und er sie wohl wiedersehen würde.

Immer wieder kam es zu Begegnungen, die ihn an schlechte Taten in der Vergangenheit erinnerten und immer wieder kamen die Fragen: Tut es Dir leid, würdest Du heute anders handeln. Oft versuchte er die Schuld wegzudiskutieren und sich im Innern zu rechtfertigen, aber es gelang im nicht und so arbeitete er Stück für Stück sein Leben auf.

Als er einmal das Gefühl hatte, daß in seinem Leben doch gar nichts richtig gewesen war, und es ihn nieder drückte, versuchte er sich an einen Moment zu erinnern, den er als positiv betrachtete. Dabei hatte er erst ein Gefühl von Euphorie, ja so ganz schlecht war es doch nicht. Aber dann kamen wieder die Fragen, die ihm das Ganze von einer anderen Seite zeigten, und er sah, daß selbst dabei ein Gefühl von Hochmut und Selbstberäucherung vorrangig gewesen war.

Einmal wollte er fast verzweifeln ob der Menge der aufzuarbeitenden Taten in seinem Leben. Da fiel ihm ein, daß er einmal ein Kind nicht verkauft, sondern es bei seinen Eltern gelassen hatte, obwohl er ein sehr gutes Angebot gehabt und schon sehr in Versuchung war, aber in einem Anflug von Mitleid hatte er den Verkauf abgesagt und das Kind bei seinen Eltern gelassen. Diese Taten kamen ihm nun zugute, er schöpfte Mut und machte sich wieder an das Anschauen seiner negativen Taten.

Es war nicht so, daß er sich bei den Menschen zu entschuldigen hatte, es ging darum, seine irdischen Taten anzuschauen und die Motive dafür zu erkennen. Die Reue kam dann ganz von selbst. Und so wurde er im Innern Stück für Stück durch sein ganzes Leben geführt. Manche Episoden kamen mehrmals, da er beim ersten Mal nicht alles erkannte und daher noch einmal damit zu arbeiten hatte.

Aber endlich hatte er das Gefühl, so nun ist es gut, er hatte wenig Positives vorzuweisen und das dringende Bedürfnis, etwas gut zu machen.

Der junge Mann, dem er am Anfang begegnet war, kam über die Wiese geschlendert und setzte sich zu ihm. Früher hätte er das als Frechheit empfunden und sich darüber empört, nun war es ihm recht, vielleicht konnte der ihm weiterhelfen, Er wollte ihn dazu befragen, er war doch sehr sympathisch, ja er fühlte sich richtig zu ihm hingezogen.

„Ja, ich kann Dir Deine Fragen beantworten“, sagte der junge Mann. „Du hast gut gearbeitet in der letzten Zeit und angeschaut und bereut, was Du in Deinem vergangenen irdischen Leben falsch gemacht hast.“ „Ja und ich würde am liebsten noch einmal auf die Erde gehen, um das Ganze besser zu machen und die Menschen aufklären und zum Guten anhalten.“ „Ja, das war auch dein Vorsatz mit dem Du das letzte Mal auf die Erde gegangen bist. Du hast gesehen, wie die Plantgenbesitzer mit ihren Sklaven umgegangen sind und wolltest sie aufklären, daß sie die Sklaverei aufgeben und sich anders verhalten sollten.“ „Erschreckt schaute der ehemalige Plantagenbesitzer den Mann an und sagte: “Ich war schon einmal soweit und bin trotzdem genau zu dem geworden, vor dem ich eigentlich warnen wollte, weil ich es so schrecklich fand.“

Er erinnerte sich und je mehr er sich darauf konzentrierte, desto klarer wurde die Erinnerung, wie er sich damals mit Jesus darüber unterhielt, was er in dem bevorstehenden Erdengang erreichen wollte in seiner persönlichen Entwicklung und im Hinblick auf die Entwicklung der Mitmenschen. Was für großartige Pläne hatte er gehabt und wie kläglich war er gescheitert, wenn er sich sein Leben jetzt rückwirkend betrachtete. Er sah den Mann an seiner Seite an und jetzt fiel ihm auf, wie sehr das Gesicht dem von Jesus ähnelte, bis auf die Farbe. „Ja, ich bin es, nun hast Du mich erkannt und wenn du dich über meine Hautfarbe wunderst, ich habe alle die Hautfarben meiner Kinder, da gibt es für mich keinen Unterschied.“

„Aber kann ich den nun wieder auf die Erde gehen und dort etwas bewirken und ändern?“ wollte der ehemalige Plantagenbesitzer wissen. „Nun, es hat sich auf der Erde schon etwas anders geworden seit du dort warst, die Sklaverei ist abgeschafft, aber das Verhalten der Menschen hat sich nicht soviel geändert, dabei sind viele Jahre vergangen, aber die weisshäutigen Menschen betrachten sich immer noch als Herrenrasse.“ „Dieses Verhalten ist falsch, das habe ich jetzt erkannt, ich habe doch daran gearbeitet.“ „Ja, hast du, es fehlt zwar noch etwas, aber du hast doch weitestgehend erkannt, daß die Menschen gleich sind und auch gleich zu behandeln sind.“

George, der ehemalige Plantagenbesitzer, war ganz aufgeregt, er stand auf und ging ein paar Schritte. Dabei fiel ihm auf, daß er andere gut passende, reinliche Kleidung an hatte, nicht mehr die abgetragenen schäbigen Sachen von früher, er fühlte sich auch wohler und sein Körper war jünger als zu der Zeit als er von der Erde kam. Und plötzlich fiel ihm auf, daß es heller geworden, und daß die Sonne am Aufgehen war und als er Jesus anschaute, fiel ihm auf, daß er wieder eine helle Hautfarbe hatte, so wie sie wohl während seines Erdenlebens war.

Sie schauten noch einmal genauer an, wie das Verhältnis zwischen Weissen und Afroamerikanern insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika war, da dort das Vermächtnis der Skalvenhalter noch am deutlichsten zu spüren war. „Die Situation ist ja schlimmer als zu meiner Zeit. Es gibt eine Verfassung, die sagt, daß alle Menschen gleich sind, aber davon ist wenig zu merken. Menschen mit dunklerer Hautfarbe sind in vielen Dingen benachteiligt. Und sie sind nach wie vor ihres Lebens nicht sicher, wieso hat sich das nicht längst geändert.“ „Die früheren Vorkommnisse sind noch immer zu spüren. Ein weiterer Erdengang von Dir würde nichts nützen. Bei der Geburt wird Dir die Erinnerung weggenommen und Du bist den irdischen Strömungen ausgesetzt, daß das zu falschen Ergebnissen führen kann, hast Du ja schon bemerkt. Aber die Zeit ist reif für ein anderes Vorgehen.

Wir rufen die Menschen, von denen die Sklaverei ausging, und die Afrikaner, die auf den Schiffen in die Staaten gebracht wurden, zusammen. Diese Menschen sind alle hier im Jenseits an den unterschiedlichsten Orten und sie sind auch in den verschiedensten Stufen der Entwicklung, aber das ist für uns jetzt nicht entscheidend.“

Die Wiese, an deren Rand sie standen, war riesig, aber sie füllte sich mit Menschen. Auf der einen Seite die ehemaligen Sklavenhalter und -händler und auf der anderen Seite die Afrikaner, die eingefangen und auf Schiffen in die neue Welt gebracht worden waren. Alle waren ja schon lange im Jenseits und hatten so wie George eine Schulung und Verwandlung durchgemacht und so ging es recht friedlich zu.

George begab sich zu den ehemaligen Sklavenhaltern und Jesus stellte sich vor die Versammlung und fing an zu sprechen.

„Es war ein großes Unrecht, Menschen aus ihrer Heimat zu reissen, zu misshandeln, zu verschleppen und in die Sklaverei in die ‘neue Welt’ zu entführen, Menschen zu kaufen und zu verkaufen. Und dieses Unrecht wirkt bis heute nach in all euren Nachkommen, sowohl bei den Tätern als auch insbesondere bei den Opfern. Schaut es euch an, bereut, was Ihr getan habt und vergebt, was euch angetan worden ist. Und wenn ihr Schwierigkeiten habt, zu vergeben, dann fragt Euch, wie ihr an der Stelle Eures Gegenübers gehandelt hättet, wäret ihr besser gewesen und falls nicht, würdet ihr euch nicht auch freuen, wenn euch vergeben würde.“

Es herrschte Schweigen unter den Menschen auf der Wiese, bis auf einmal einer von den ehemaligen Sklaven auf seinen ehemaligen Herrn zuging und ihn umarmte und beide anfingen zu weinen. Das brach den Bann, immer mehr durchmischten sich die beiden Gruppen und die Menschen sprachen miteinander, weinten und lachten, umarmten sich und hielten sich an den Händen. Es war viel aufzuarbeiten und so dauerte es einge ganze Weile bis sich alle wieder gefaßt hatten.

Jesus fing wieder an zu sprechen: „Ihr seht, es geht gar nicht so sehr um die großen Gesten, eine Herzensverbindung mit dem andern, der gleichberechtigt ein Kind Gottes und damit eine Schwesterr oder ein Bruder ist, ist viel tiefgreifender und wichtiger.

Ich bitte Euch nun, das alles noch einmal durchzuarbeiten, ein jeder für sich und wenn es nötig ist, mit Hilfe des entsprechenden Gegenübers oder eines geistigen Führers. Es ist dies wichtig, nicht nur für euch, sondern auch für eure Nachkommen, die das übernommen und mitgetragen haben. Dadurch, daß Ihr aus diesen Fesseln befreit seid, und zwar sowohl Täter als auch Opfer, kann sich dies auch auf eure Nachkommen auswirken und an dieser Stelle zu einem friedlichen Miteinander der Menschen führen. Haltet die Liebe zum anderen in euren Herzen und laßt euch durch nichts davon abbringen, natürlich möchte die Gegenseite dazwischen funken, aber es nimmt ihr die Macht über euch, deswegen laßt euch durch nichts davon abbringen, den anderen in Liebe zu halten.“

Die Menschen nahmen die Worte auf in ihre Herzen und blieben noch eine Weile still auf der Wiese bevor sie nach und nach in ihre Wohnungen zurückkehrten. Der Prozess des Aufarbeitens würde noch eine ganze Weile in Anspruch nehmen, aber der Grund war gelegt und nun konnten diese Wunden in den Menschen im Jenseits und auch in ihren Nachkommen anfangen zu heilen.

Als Jesus sich zum Gehen wandte, kam George über die Wiese gelaufen, er wollte noch mit ihm reden. Erst bedankte er sich recht herzlich für die Arbeit und die Auflösung der Belastungen und dann bat er darum, an dem Werk mitarbeiten zu können und aus dem Inneren heraus auf der Erde die Menschen zu beeinflussen. Es ging ihm darum, diesen Frieden zwischen den Menschen, der nun hier im Jenseits zu spüren war, auf die Erde zu den Menschen zu bringen. Dies wurde ihm natürlich gewährt.

Und ganz langsam setzte sich dieses veränderte Bewußtsein auf der Erde durch. Die Menschen erkannten einander als Brüder und Schwestern an und achteten weniger auf die Hautfarbe und die Afroamerikaner konnten durchatmen, langsam liess die Belastung nach. Sie lernten auch, in kritischen Situationen im Innern um Hilfe zu bitten, und bekamen sie auch.

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Die zwei Gebote der neuen Zeit:

Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte und deinen Nächsten als dich selbst.

NT Lukas, 10,27 – Übersetzung Martin Luther

Black Lives Matter

Es sind verstörende Bilder, die durch die Nachrichten gehen, zu dem Tode von George Floyd.

Ein Mann wird in aller Öffentlichkeit ermordet, obwohl er mehrfach sagt, daß er nicht atmen kann und darum bittet, daß sie ihn loslassen, lassen die vier Beamten nicht nach, ihn am Boden zu halten und auf ihm zu knien. Er hat Handschellen an und war nicht gewalttätig. Und das geht solange bis er an Sauerstoffmangel stirbt. Das ist furchtbar, aber genauso schlimm ist die Tatsache, daß in all diesen langen Minuten keiner der Umstehenden, und es müssen Menschen dagewesen sein, interveniert und die Polizisten anspricht, daß sie den Mann doch aufstehen lassen sollen, keiner. Obwohl zwei Videos existieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln, also mindestens zwei Menschen in Sicht- und Rufweite gewesen sein müssen, hat keiner Einspruch gegen die Behandlung von George Floyd erhoben.

Die Frage ist nun, warum nicht? Herrscht in den Vereinigten Staaten eine derartige Angst vor der Polizei, daß sich keiner der Umstehenden getraut hat, etwas zu sagen. Haben sie nicht erkannt, daß ein Mensch in Gefahr war zu ersticken oder wollten sie es nicht erkennen? Oder sind sie gewohnt, daß Menschen so behandelt werden, weil es oft geschieht, weil sie es in den Nachrichten sehen, und es für sie alltäglich ist. Man kann nur dankbar sein, daß noch jemand die Geistesgegenwart hatte, das Geschehen zu filmen und zu verbreiten.

Genauso schlimm, wenn nicht noch schlimmer ist das, was danach passiert. Natürlich verschafft sich der aufgestaute Ärger Luft, es ist einfach zu oft geschehen, dass Afroamerikaner ohne Grund getötet wurden, das darf nicht mehr passieren. Und so sind die Protestmärsche nicht immer friedlich, daß aber auf die Protestierenden wie in Washington – wenn auch mit Gummi und Tränengas – geschossen wird, und sie mit Waffengewalt vertrieben werden, das ist das eine, daß dann der amerikanische Präsident zu einem Fototermin an einer naheliegenden Kirche geht, sich davor aufbaut und eine Bibel in seiner rechten Hand hochhebt, das nimmt einem den Atem.

Was ist die Botschaft hinter diesem Bild, das sich natürlich überall verbreitet.

Ich habe gesiegt, hat er nicht.

Es war ihm nicht möglich, zu den Menschen zu sprechen, sie zu beruhigen und ihnen eine Perspektive zu geben.

Ich bin der Gute, ist er nicht.

Er kann sich wie die Freiheitsstatue aufbauen, so oft wie er will und eine Bibel hochhalten, so wie die Freiheitsstatue die Fackel. Er wird kein Symbol für Freiheit werden, eher für Unterdrückung und Gewalt durch seine Taten.

Gott ist mit mir, er ist mit jedem Menschen.

im Neuen Testament stehen unter Matthäus 11, 28 die Worte.

‘Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.’

Ist das nicht auch die Botschaft, die hinter der Freiheitsstatue steht?

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat bisher andere Werte vertreten und da ist keine Änderung sichtbar.

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Natürlich sind diese Unruhen nicht alle Donald Trump anzulasten, das hat sich in den letzten 400 Jahren aufgestaut, aber es wäre seine Aufgabe, sich damit zu befassen und eine Lösung zu suchen.

Ist ihm das bewußt?

—————————————————————– Fortsetzung folgt

Neuzeit

Über das „Wegnehmen“ der Menschen von der Erde gibt es einige Theorien, unter anderem heißt es, daß Raumschiffe kommen, um die Menschen wegzunehmen. Das wird nicht der Fall sein, es wird keine „natürliche“ Erklärung für dieses Geschehen geben, die Menschen werden verschwinden. Selbst dieser Vorgang wird noch genutzt, um die verbleibenden Menschen aufzurütteln. Bis zum letzten Moment wird um die Seelen der Menschen „gerungen“.

Die dann auf der Erde verbleibenden Menschen werden aufgelöst und müssen nochmals den Erlösungsweg durch die Schöpfung gehen.

Die weggenommenen Menschen können von ihrem Platz aus die Vorgänge auf der Erde mit verfolgen. Die ganze Erde wird gereinigt, es bleibt kein Stein auf dem anderen. Anschließend wird sie umgestaltet für die neue Zeit, für das andere Leben der Menschen. Diese kommen dann nach und nach zurück, um ihre Arbeit aufzunehmen, alles vorzubereiten für die anderen, Wohnstätten zu bilden, Nahrung anzubauen usw.

Die Menschen werden schöpferisch tätig sein können und im Einklang mit der Natur und den Mitgeschöpfen leben, ganz anders als das heute der Fall bzw. überhaupt möglich ist.

Sie sind frei von den Überlieferungen oder den Schatten der Vergangenheit und können alles durchdringen und nach ihren Wünschen gestalten. Und natürlich wissen sie, daß Hilfe aus dem Geistigen möglich ist, fragen danach und bekommen sie auch.

Friedlich ist diese Art zu leben, und ihre innere Entwicklung geht schnell voran, da sie auch von Engeln geschult werden und um ihr Ziel wissen und von der Liebe angezogen, darauf hin arbeiten, sich zu vergeistigen.

Es gibt Herausforderungen, aber keine existenziellen Sorgen. Sicher sind die Menschen, keiner schadet dem anderen oder nimmt ihm etwas weg und selbst wenn einer einem etwas neidet, so merken das die anderen und sprechen mit ihm, und es kann sein, daß er das, was er wollte, geschenkt bekommt und feststellt, es bringt ihm nicht das Vergnügen oder die Genugtuung, die er sich erhofft hat und so gibt er den Gegenstand gerne wieder zurück.

Es ist auch nicht schwer, so zu leben, da die immensen Belastungen, die in der Endzeit auf der Erde vorhanden waren, sowohl äußerlich als auch innerlich ja aufgelöst wurden und somit nichts mehr negativ beeinflußt wird dadurch.

Und so leben die Menschen, sie fürchten nichts, auch den Tod nicht, sie wissen, es ist nur ein Übergang in eine bessere Welt. Es wurde viel Entwicklungsarbeit in die innere Entwicklung investiert, sowohl für den einzelnen Menschen, als auch in das System für alle, um daraus zu schöpfen.

An die tausend Jahre vergehen mit diesem friedlichen Leben und dieser friedlichen Arbeit bis der Zeitpunkt kommt, an dem das gebundene Negative nochmals frei gelassen wird, um zu zeigen, ob es sich geläutert hat oder noch immer auf seinem Standpunkt verharrt. Es konnte wohl die Entwicklung auf der gereinigten Erde verfolgen aber nichts und niemand während dieser Zeit beeinflussen.

Aber die Menschen waren sich dessen wohl bewußt, daß da ein Wesen war, das ihrer Liebe bedurfte, um sich zu entwickeln und so schickten sie ihm liebevolle Gedanken, um eine positive Entwicklung zu fördern.

Da aber das Grundprinzip der Liebe die Freiheit ist, kann jemand zwar Liebe geschickt werden, aber er kann nicht dazu gezwungen werden, sie anzunehmen und so muß die Entwicklung abgewartet werden.

Endzeit – Herausforderungen

Die äußere Verschmutzung der Erde hat ein kaum vorstellbares Maß erreicht. Die Auswirkungen der Ausbeutung durch den Menschen treten immer mehr zutage. Konnte man bisher noch versuchen, darüber hinwegzusehen, so werden die Zerstörungen im Äußeren immer offensichtlicher.

Aber so schlimm die klimatischen Veränderungen, die Erderwärmung, die Plastikverschmutzung usw. auch sind, dies ist nicht alles, schwerwiegender noch sind andere versteckte Probleme.

Genetische Veränderungen

So wie im Äußeren alles Spuren hinterläßt, so ist es auch im Inneren des Menschen, sei es in seinem materiellen Körper oder in seiner Seele.

Viele Ereignisse verändern die DNA des Menschen, Krankheiten, Krieg, Hungerzeiten, Stress oder andere schwerwiegende Ereignisse, die mutierten Gene werden weiter vererbt und führen dann bei den Nachkommen unter Umständen zu Krankheiten.

Bekannt ist dies schon bei den Brustkrebsgenen, das sind aber nicht die einzigen Mutationen. Und so wird es auch da Zeit für eine gründliche Reinigung, Aufarbeitung und Zurücksetzung.

Die unbewußten Seelen im Jenseits

Vielen Menschen ist bei ihrem Ableben unbekannt, daß es ein „Leben nach dem Tode“ gibt, bzw. daß nur ihr Körper sich auflöst und die Seele sich im Jenseits weiter entwickelt. Da sie es nicht wissen, irren die Seelen auf der Erde umher, teilweise sehr lange und finden nicht die Hilfe, die sich ihnen anbietet. Ja, es kann sogar sein, daß sie sich an die Seelen von lebenden Menschen anhängen und diese zu manipulieren versuchen oder auch manipulieren. Das behindert und beeinträchtigt die Entwicklung dieser Seele, die nun mehr Arbeit zu leisten hat und sich evtl. sogar zurückzieht, weil sie den Angriffen nicht standhalten kann. Die Seele im Jenseits, die nicht weiß, was geschieht, sucht sich einen neuen „Körper“ usw.

Die freigesetzen seelischen Bestandteile

Durch das vermehrte Verbrennen von Erdöl und anderen Rohstoffen aus der Erde werden auch immer mehr seelische Bestandteile freigesetzt, die noch der Entwicklung bedürfen und durch das gleichzeitige Abholzen und Abbrennen der Wälder und das Abschmelzen der Gletscher fehlen die Räume, um diese unreifen Bestandteile aufzunehmen und in den Fluss des Lebens einzugliedern.

Dies sind ein paar Beispiele von weiteren Problemen, die neben den offensichtlichen materiellen Veränderungen unser aller Leben beeinflussen, die zu lösen sind und das ist alles andere als einfach.

Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens auf der Erde ist die Entwicklung des Einzelnen zu einem wahren Menschen bzw. Kind Gottes, die geistige Wiedergeburt. Dazu geht er durch viele schwere Zeiten, soll durch die Widerstände wachsen und sich entwickeln. Aber zu viele Beeinträchtigungen verlangsamen die weitere Entwicklung, da die Kräfte des Menschen durch den Überlebenskampf gebunden werden und leider fehlt heute auch das Wissen darum.

Endzeit

Wir leben in der Endzeit, und wir nähern uns dem Ende dieser Zeit, d. h. es kommt zu einem Ende, einem Showdown. Durch das, was an Katastrophen, Teuerungen usw. auf die Menschen zukommt, können sich noch viele besinnen, ändern und entwickeln, leider bedingt durch viel Leid, Sorge, Not und Unrecht durch andere. Viel besser wäre es, wenn die Menschen sich auf das Richtige besinnen und ihr Verhalten ändern würden, es könnte zu einem sanften Umschwung kommen.

Am Ende kommt es bei den Menschen, die sich noch auf er Erde befinden, zu einem Scheiden der Geister. Die einen werden weggenommen von der Erde und können von einem sicheren Ort die Reinigung und Umwandlung der Erde verfolgen, die anderen werden aufgelöst in ihre seelischen Bestandteile und werden noch einmal durch die Entwicklungsstufen gehen müssen.

Neuzeit

Die gereinigten Menschen kommen auf eine gereinigte Erde zurück, das Negative ist gebunden, und sie können sich frei entwickeln, dabei werden sie aus dem Geistigen unterstützt, ja es findet ein reger Austausch statt. Und die Menschen leben friedvoll und in Liebe zusammen.

Bis zu der Zeit, da das Negative noch einmal frei gelassen wird, um zu zeigen, wo es steht. Hat es sich gewandelt, kann es ebenso zurückkehren zur Liebe, ist es gleich geblieben, wird es für immer verbannt.

Endzeit

was bedeutet das? Endzeit? Geht die Erde unter und mit ihr alles Leben? Wird sie zerstört? Nein, es ist ein Ende, das Ende des bekannten irdischen Lebens, und es ist Zeit dafür.

Die äußere Verschmutzung der Erde hat ein kaum vorstellbares Maß erreicht. Die Auswirkungen der Ausbeutung der Erde durch den Menschen treten immer mehr zutage. Konnte man bisher noch versuchen, darüber hinwegzusehen, so werden die Zerstörungen im Äußeren immer offensichtlicher.

Das ist aber nicht alles, das andere ist die Innenweltverschmutzung, das innere Verarmen, der Egoismus, Eigensinn und Hochmut der Menschen, die sinnlose Gewalttätigkeit in den Großstädten oder bei Amokläufen. Das immer mehr eingeengte, überwachte, kontrollierte Leben durch die Staaten, große Konzerne und Sozial Media. Zudem wird Betrug wird immer normaler.

Und dann die soziale Ungerechtigkeit, die einen leben in einem unvorstellbaren Luxus, die anderen haben Probleme, sauberes Wasser oder genügend Nahrung zum Überleben zu bekommen, jeden Tag verhungern oder verdursten Menschen oder sterben an behandelbaren Krankheiten.

Gleichzeitig wird weltweit weiter aufgerüstet und natürlich werden die Waffen auch eingesetzt werden. Die Kriegsgefahr wächst.

Die Änderungen der Umwelt und das Wissen um das Sterben auf der Erde engen die Menschen in ihrem Leben immer mehr ein, sie haben Angst, sie sind nicht mehr frei in ihren Entscheidungen, scheinbar gebunden durch äußere Umstände und dadurch wird der eigentliche Sinn des Lebens, die freie, unabhängige, innere Entwicklung des Einzelnen erschwert.

Nicht für alle, es scheiden sich hier die Geister, die einen werden immer sensibler und entwickeln sich im Innern weiter, aber es wird für sie schwer, den negativen Einflüssen standzuhalten und die anderen sind in den äußeren Einflüssen gefangen und bleiben stehen oder fallen in ihrer Entwicklung zurück.

Wäre es nicht schön, in einer reinen Umwelt, ohne diese ganzen negativen Belastungen zu leben. Ein jeder Mensch ist verantwortlich für seine innere und äußere Entwicklung und sich dieser Verantwortung auch bewußt, in einer Welt des Friedens und der Freude unter gleichgesinnten und gleichberechtigten Menschen.

Nun, um in dieser neuen Welt zu leben, muß die alte Welt sterben oder eben die Erde gereinigt werden, und das wird sie in der Endzeit.

Die Erde geht nicht unter, die Menschen sterben nicht aus. Die Erde wird gereinigt, umgewandelt, vorbereitet für die neue Zeit, die kommen wird und dies geschieht, bevor kein menschliches Leben und damit keine Entwicklung mehr möglich ist, und das wird in absehbarer Zeit der Fall sein.

Nachdenken

Wenn schon im Neuen Testament verzeichnet ist, daß Jesus darauf hingewiesen hat, daß große Katastrophen bevorstehen und die Menschen sich in Acht nehmen sollten, so kann man heute, zweitausend Jahre später nicht sagen, man hätte nichts gewußt. Insbesondere in den „Offenbarungen des Johannes“ wird auf Glaubenskämpfe und ein Ende hingewiesen. Und im Laufe der Jahrhunderte wurden von den verschiedensten Menschen immer wieder Katastrophen vorhergesagt.

Natürlich ist in der Zwischenzeit auch viel Schlimmes geschehen und manch einer dachte, das war es nun, das war das, was vorhergesagt worden ist. Und die Menschen sind abgestumpft, weil es zu viel ist, sie es nicht wahrhaben wollen bzw. viele Vorhersagen auch nicht mehr allgemein bekannt sind oder so verschlüsselt sind, daß alles Mögliche hinein interpretiert werden kann.

Tatsache ist, daß von Umweltkatastrophen, Krieg, Seuchen, Teuerungen, Hungersnöten die Rede ist, und daß dies Geschehnisse sind, die immer wieder geschahen, aber in der heutigen Zeit ist vorhersehbar, daß sie auf die Menschheit erneut zukommen.

Man kann nun sagen, es waren Warnungen und die Menschen werden sie verstehen und rechtzeitig umkehren und sich ändern. Hätte das nicht in den letzten zweitausend Jahren geschehen können und könnten wir heute nicht auf der Erde in Frieden und in einer Gemeinschaft leben? Es könnte wohl sein, aber allen Bemühungen zum Trotz, ist das Gegenteil passiert.

Was hatte es dann für einen Sinn, schon vor zweitausend Jahren Warnungen für die heutige Zeit auszusprechen, da diese doch offensichtlich nichts, wenn nicht sogar das Gegenteil bewirkten?

Ganz so ist es nicht. Es gab immer wieder Menschen, die sich mit diesen Warnungen auseinandersetzten und sie beherzigten und sich änderten, auch wenn sie nicht wissen konnten, daß das ganze Ausmaß der Katastrophen erst jetzt in der Endzeit über die Menschen hereinbrechen würde.

Und jetzt werden die Menschen, angesichts der Geschehnisse, die sich jetzt abspielen, hoffentlich aufwachen, sich endlich auch damit beschäftigen und die Zeichen der Zeit erkennen und sich ändern. Das ist ja das, was damit bewirkt werden soll, die Änderung des Menschen zum Bessern, das Ablegen des Hochmuts und das Erkennen, daß alle Menschen Brüder und Schwestern sind und ein Handeln nötig ist. Einmal in Bezug auf die Umwelt, mehr noch auf die innere Entwicklung jedes Menschen, das ist die Hauptsache, um die es geht.

Umdenken

Was bleibt an Möglichkeiten, die jetzige Entwicklung aufzuhalten, um eben nicht auf ein baldiges Ende zuzusteuern. Einige Menschen sind aufgewacht und dabei, die Mitmenschen wachzurütteln, um sie zu einem Umdenken und zu einer Umstellung ihres verschwenderischen Lebens zu bewegen.

Aber es sind zu wenige und die Masse Mensch ist träge und will sich nicht ändern, es ist zu mühsam, und es geht ja noch gut. Was soll es also? Es wird schon werden.

Nein, wird es nicht!

Es wird enger und enger, und zwar für alle. Niemand wird sich dem entziehen können. Es ist auch nicht möglich, für alle Zeiten vorzusorgen. Irgendwann gehen die Vorräte dann doch zu Ende.

Und das betrifft ja auch nur das, was der Mensch im Äußeren braucht.

Das eigentliche Umdenken wäre aber, sich im Innern zu ändern, weniger Egoismus, mehr Miteinander.

Bei einem Umdenken und Zusammenarbeiten aller wären sehr schnell die Kriege beendet, könnten die Flüchtlinge unbesorgt in ihre Länder zurückkehren. Würden die reichen „Staaten“ die armen unterstützen, damit alle Menschen ein Auskommen hätten und in Frieden leben könnten.

Kriege und Handelskriege wären ein Relikt der Vergangenheit, die Firmen würden ihre Ressourcen zugunsten aller benutzen, Saatgut wäre wieder Allgemeingut, Wasser gerecht verteilt. Die Erde nicht mehr ausgenutzt.

Und alle Menschen könnten in Frieden an dem von ihnen gewünschten Ort leben.

Glaubst Du Mensch, das das möglich ist?

Wenn nicht, was ist dann die Alternative? Aufrüstung, Krieg, Hungersnot, Seuchen und Umweltkatastrophen bis zum Zeitpunkt, an dem dann jeder unter Druck, Angst, Schmerzen zur Einsicht kommen muß.

Es ist auch nicht so, daß das nicht abzusehen gewesen wäre, die ersten Warnungen vor den Zuständen in dieser Zeit wurden schon vor Tausenden von Jahren ausgesprochen und aufgeschrieben, aber entweder nicht beachtet oder falsch interpretiert.

Leben auf der Erde

Im Mai 2019 wurde eine australische Studie veröffentlicht, die zu dem drastischen Ergebnis kommt, daß es eine geringe Wahrscheinlichkeit gibt, daß ab dem Jahr 2050 kein menschliches Leben mehr auf dem Planeten Erde möglich ist. Bei dem derzeitigen Stand der Entwicklungen ist das eine eher optimistische Darstellung.

Wie sieht es denn heute hier auf der Erde aus, die Ernährung der vielen Menschen wird problematischer, das Wasser knapp. Und die Entwicklung geht zudem dahin, daß Wasserrechte und Patente auf Pflanzen und Tiere an große Firmen erteilt bzw. von diesen aufgekauft werden. Wer dann ohne Genehmigung eine solche Pflanze anbaut, macht sich strafbar! Oder wer dann Wasser aus einem Brunnen entnimmt, der aufgekauft wurde, macht sich ebenfalls strafbar! Das ist bereits heute Realität.

Die Nahrung wird auch dadurch knapper, daß durch die Klimaveränderung die Ernten geringer ausfallen werden. Die Sommer werden wärmer, der Regen bleibt aus, das heißt weniger Ernte, je nach Landstrich zudem Bodenerosion und durch Unwetter Mißernten. Die Nahrung wird dadurch noch knapper. Bereits heute hungern über 800 Millionen Menschen – ca. 2 Milliarden leiden an chronischem Nährstoffmangel durch einseitige Ernährung, das ist der aktuelle Stand.

Dazu kommt die Unruhe in den Beziehungen der Länder, Handelskrieg und mittlerweile auch kriegerische Handlungen, Bürgerkrieg in vielen Ländern. Weltweit sind ca. 70 Millionen Menschen auf der Flucht, leben in Lagern oder versuchen, in ein wohlhabenderes Land einzuwandern. Sie nehmen in ihrer Verzweiflung dabei sogar den Tod in Kauf, wenn sie mit z. B. Schlauchbooten das Mittelmeer überqueren wollen.

Dazu kommt noch eine bisher in dieser Form nicht gekannte Gefahr, die durch die technische Entwicklung gegebene Möglichkeit der Kontrolle und der Verlust der Privatsphäre. Und die Menschen geben die Informationen sogar freiwillig preis, weil ihnen nicht bewußt ist, wie sehr sie sich ausliefern und manipulieren lassen.

Der Mensch ist nicht mehr frei in seinen Entscheidungen, in seiner Entwicklungsmöglichkeit und das widerspricht dem eigentlichen Sinn des Lebens.

Wer kann noch helfen?

Zwei Männer umkreisen die Erde in einem Space-Shuttle, um die Verbindung zum Weltenbaum zu inspizieren. Sie war zwar schon immer da, aber seit sie bekannt ist, meinten die Menschen, sie müßten ein Auge darauf haben.

Einer der Männer war ein Angestellter der Weltenverwaltung, der andere ein hoher Regierungsbeamter der Weltenregierung, der sich einmal von den Gegebenheiten vor Ort überzeugen wollte. Der Angestellte erläuterte dem Regierungsbeamten die Umgebung und die Besonderheiten und wies auch auf etwas wie einen aufgesetzten Ball an der Verbindung zwischen dem Weltenbaum und der Erde hin.

„Da ist vor kurzem ein Sprengsatz angebracht worden, um die Erde im Notfall von dem Weltenbaum zu trennen. Ausgelöst werden kann diese Bombe von der Erde aus und auch im Shuttle haben wir die Möglichkeit, der Knopf hier .. –   Neeeiiiinnn – Niiicht drücken“

Zu spät – ein Licht leuchtete auf an der Stelle, an der die Bombe angebracht war und die Verbindung zwischen Weltenbaum und Erde wird unterbrochen. Vom Shuttle aus beobachten die beiden Männer entsetzt, wie die Erde anfängt, sich langsam nach unten zu bewegen.

Und was passiert nun: „Das weiß ich nicht, wir konnten die Tiefe noch nicht erkunden, soweit kam noch keiner von uns.“ Im Funkgerät sind aufgeregte Stimmen zu hören: „Was ist passiert, wieso wurde die Erde erschüttert und bewegt sich jetzt.“  „Wir haben die Abtrennungsbombe gezündet – aus Versehen“.

Schweigen – „Was machen wir jetzt?“ Alle denken angestrengt nach – dann.

„Beten, es gibt keine Alternative.“

Und so wird die Nachricht verbreitet, von dem was geschehen ist,  und daß die einzige Möglichkeit der Rettung wohl von „Gott“ kommen könne. Und so solle jeder um Hilfe bitten. Und die meisten  Menschen fangen an, voll Inbrunst zu beten. Einige schütteln den Kopf und meinen, daß es ja doch keinen Sinn habe, es gibt keinen Gott und ….. Na ja, – Schaden kann ja nicht, und so schließen sich auch viele der Ungläubigen den Betenden an.

Und es gibt keine Diskussionen mehr, welcher Gott denn nun der richtige sei, welches Gebet das wirkungsvollste oder ob es etwas Besonderes zu beachten gibt. Es gibt einfach nur noch das Herzensgebet, die Verbindung zwischen Gott und Mensch und die Bitte um Hilfe.

Die Männer im Shuttle beten ebenso, und sie sind diejenigen, die es dann als erstes sehen – wie sich eine Art Wolke, gebildet wie eine Hand – unter die Erde schiebt und erst den Fall verlangsamt und dann die Erde behutsam  auf ihren Ursprungsort zurückhebt und sich auch die Verbindung wieder herstellt, so daß die Erde wieder in ihrer alten Position und gesichert ist.

Als sie diese Information an die Menschen auf die Erde weitergeben, brandet Jubel auf und alle danken Gott.

Und diesmal gibt keine Diskussion, welcher Gott denn nun geholfen hat oder ob es dieses Gebet oder jenes gewesen ist, das besonders wirkungsvoll war. Wenn einer damit anfängt, wird er ausgelacht.

Gott hat geholfen, er hat die Bitten seiner Kinder erhört und sie aus der Not befreit, in die sie sich selber gebracht haben.

24. 1. 2015 Gerlinde Bauer