Umdenken

Was bleibt an Möglichkeiten, die jetzige Entwicklung aufzuhalten, um eben nicht auf ein baldiges Ende zuzusteuern. Einige Menschen sind aufgewacht und dabei, die Mitmenschen wachzurütteln, um sie zu einem Umdenken und zu einer Umstellung ihres verschwenderischen Lebens zu bewegen.

Aber es sind zu wenige und die Masse Mensch ist träge und will sich nicht ändern, es ist zu mühsam, und es geht ja noch gut. Was soll es also? Es wird schon werden.

Nein, wird es nicht!

Es wird enger und enger, und zwar für alle. Niemand wird sich dem entziehen können. Es ist auch nicht möglich, für alle Zeiten vorzusorgen. Irgendwann gehen die Vorräte dann doch zu Ende.

Und das betrifft ja auch nur das, was der Mensch im Äußeren braucht.

Das eigentliche Umdenken wäre aber, sich im Innern zu ändern, weniger Egoismus, mehr Miteinander.

Bei einem Umdenken und Zusammenarbeiten aller wären sehr schnell die Kriege beendet, könnten die Flüchtlinge unbesorgt in ihre Länder zurückkehren. Würden die reichen „Staaten“ die armen unterstützen, damit alle Menschen ein Auskommen hätten und in Frieden leben könnten.

Kriege und Handelskriege wären ein Relikt der Vergangenheit, die Firmen würden ihre Ressourcen zugunsten aller benutzen, Saatgut wäre wieder Allgemeingut, Wasser gerecht verteilt. Die Erde nicht mehr ausgenutzt.

Und alle Menschen könnten in Frieden an dem von ihnen gewünschten Ort leben.

Glaubst Du Mensch, das das möglich ist?

Wenn nicht, was ist dann die Alternative? Aufrüstung, Krieg, Hungersnot, Seuchen und Umweltkatastrophen bis zum Zeitpunkt, an dem dann jeder unter Druck, Angst, Schmerzen zur Einsicht kommen muß.

Es ist auch nicht so, daß das nicht abzusehen gewesen wäre, die ersten Warnungen vor den Zuständen in dieser Zeit wurden schon vor Tausenden von Jahren ausgesprochen und aufgeschrieben, aber entweder nicht beachtet oder falsch interpretiert.