Der Mensch mit den zwei Gesichtern

Einleitung

In einem unterirdischen festlich geschmückten Gewölbe fand ein Ball statt. Gastgeber und Mittelpunkt war ein Mensch mit zwei „Gesichtern“, er hatte eine schöne Maske, die er trug und die wie ein Gesicht aussah und darunter sein eigentliches Gesicht, das er lieber nicht seinen Gästen zeigen wollte. Es war ein übertrieben fröhliches Treiben, Musik spielte, die Menschen trugen wundervolle Gewänder und lachten und tanzten. Es gab ein reichhaltiges Buffet, an dem sie sich bedienten und Diener servierten Wein.

In einem Nebenraum saßen viele Menschen, auch Kinder, in Käfigen in ihrem eigenen Schmutz und hungerten. Sie mußten für den Mann arbeiten, ihre Energie wurde ihnen entzogen und für die Menschen im Ballsaal benutzt. Sie konnten sich nicht helfen, auch nicht befreien, sie lebten kaum noch.

Einige Menschen hatten sich dorthin verirrt und sahen sowohl die festlich gekleideten als auch die armen Menschen, die sie bedauerten. Direkt zu helfen war nicht möglich, da sie trotz ihres Zustandes und der schweren Käfige auch noch bewacht wurden. Aber so bleiben konnte die Situation auch nicht. Es half nur, zu beten und Jesus zu bitten, diese Menschen zu befreien und das taten sie auch, und sie bedankten sich auch gleich bei Jesus, daß er direkt helfen würde.

Und er half, Jesus kam, die Käfige gingen auf und die Bewacher konnten nichts mehr tun. Mit Jesus waren Engel gekommen, die zu den Menschen gingen, sie reinigten, aufnahmen und fort trugen, sie führten ihnen auch sogleich Energie zu, so daß sie anfingen, sich wieder besser zu fühlen.

Durch den Nebenraum wurde ein Fluß geleitet, der alles fort spülte, Schmutz und Käfige, es blieben nur die nackten Wände zurück. Die Bewacher hatten sich eilig in Sicherheit gebracht.

Die Menschen in dem Gewölbe feierten noch weiter, aber die Bewegungen wurden matter, die Farben bleicher, es wurde stiller, die Musik hörte auf zu spielen, die Gäste verließen den Ball, die Diener tranken den Wein und schenkten ihn nicht weiter aus. Dann drang auch noch Wasser aus dem Nebenraum in den Saal, es war zwar nicht genug, um alles zu reinigen, aber es wurde alles feucht.

Zuletzt saß der Mann mit den zwei Gesichtern auf einem Stuhl, gab diesen Saal verloren und überlegte sich, wo er demnächst wieder so etwas aufbauen könnte. Er wußte noch nicht, daß dies für ihn nicht mehr möglich sein würde, die Menschen waren darauf aufmerksam geworden, beobachteten ihn und würden einschreiten, wenn sie etwas bemerkten.

Die Geretteten saßen an langen Tischen in der Sonne und hatten einfache, nahrhafte Gerichte vor sich stehen, die sie sich gut schmecken ließen. Mitten unter ihnen saß Jesus und freute sich mit ihnen.*)

Wenn jemand nicht mehr selber in der Lage ist um Hilfe zu bitten, oder nicht daran denkt, so ist das stellvertretend möglich. Es wird so gewertet als ob der Betreffende selbst um Hilfe gebeten hätte.

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*) Der zweigesichtige Mensch sah die Gerettenen mit Jesus an der Tafel sitzen. Mit Reue und Einsicht wäre es ihm möglich gewesen, an dem Mahl teilzunehmen, die Menschen dort trugen ihm nichts nach. Aber soweit war er noch nicht, er sah sich im Recht, andere Menschen auszunutzen und wollte dies auch weiterhin tun.

Es war für ihn gut, daß sein Verhalten diesmal unterbrochen wurde, er hätte sonst immer so weiter gemacht, es wäre mit ihm schlimmer und der Rückweg für ihn weiter und schwerer geworden.

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siehe auch das Neue Testament nach Martin Luther

Lukas 16, 19 -31

Das Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus

Der Mensch mit den zwei Gesichtern

Fortsetzung Version 1 Einleitung siehe oben

Er saß da und beobachtete die Menschen an der Tafel mit Jesus. Er sah ihre Freude über die Rettung und er sah ihre Liebe zu Jesus und die Liebe von Jesus zu ihnen. Er konnte es nicht aushalten, das mit anzuschauen, und so wandte er sich ab und ging davon.

Sein weiteres Leben lang versuchte er, sich wieder so etwas aufzubauen, wie er es gehabt hatte, aber es gelang ihm nicht besonders gut. Er war auch nicht mit ganzem Herzen bei der Sache, irgendwie erinnerte er sich immer wieder an das Bild mit den Menschen an der Tafel mit Jesus. Und Zweifel schlichen sich dann in sein Herz, die er nur mit Mühe wegschicken konnte.

Er litt keine Not, hatte genug zum Leben, war aber nicht zufrieden, er wurde ein Sonderling und eher menschenscheu. Zweifel nagten an ihm, war es richtig, wegzugehen oder hatte ihn Jesus mit seinem Blick nicht eingeladen und konnte er nicht doch nochmal zurückgehen und eine Verbindung aufbauen.

Er ging in die Kirche, las in der Bibel, aber das war es auch nicht, dieser lebendige Liebesfunke fehlte überall, er konnte ihn nicht finden.

Wie sollte er auch etwas im Äußeren finden, das nur im Herzen lebt und dort zu finden ist.

Und so lebte er unzufrieden und im Inneren zerrissen bis zu der Stunde, an der er starb.

Im Jenseits floß sein Leben an ihm vorbei und mit Schaudern sah er, was er den Menschen damals angetan hatte, und wie es war als Jesus dort an der Tafel saß und zu ihm blickte. Nun wußte er, daß es eine Einladung gewesen war, der er nicht gefolgt war, und er so weniger aus seinem Leben gemacht hatte als er hätte machen können.

Er wollte schon verzweifeln, als er von einem der Menschen, die damals dabei waren, angesprochen wurde, er erkannte ihn sogleich wieder. Der sah aber gar nicht wütend oder gar rachsüchtig aus. “Ja, es ist schade, daß du nicht in der Folge an dir gearbeitet und dein Leben aufgeräumt hast, es war eine Chance. Hier im Jenseits kannst du das nun gut machen, aber es wird wesentlich länger dauern als auf der Erde, hier sind die Bedingungen anders.

Ich führe dich nun an einen Ort, an dem du dich besinnen und herausfinden kannst, was nicht richtig war an deinen Taten und wo deine eigentliche Sehnsucht liegt. Jedes Mal, wenn du etwas herausgefunden hast, wird dir weiter geholfen, es liegt nun an dir.”

Er ging mit ihm an einen einsamen, eher dunklen Ort, zeigte ihm dort ein kleines Haus und die Umgebung mit den Feldern, die er für seinen Lebensunterhalt bestellen konnte. Er mußte also arbeiten, wenn er essen wollte.

Nun ja, er wollte mit den Menschen sowieso nichts zu tun haben, so wie es ihm jetzt ging. Er hatte ja nichts besonderes mehr vorzuweisen, womit sollte er angeben? Und so bestellte er die Felder, hielt das Haus halbwegs in Ordnung und langsam änderte sich etwas in seinem Inneren.

Er tat die Arbeiten nicht nur, um zu überleben. Hatte er am Anfang die Arbeit mürrisch ausgeführt und wirklich nur das gemacht, was notwendig war, so fand er nun Freude daran, die Sachen wirklich in Ordnung zu halten, einen Platz für jedes Werkzeug zu finden. Er reparierte Dinge, die zerbrachen, anstatt sie in die Ecke zu werfen. Er putzte im Haus und schaute nach dem rechten.

Eines Tages bellte ein Hund vor seinem Haus und er ging hinaus, um herauszufinden, wer denn da sei. Menschen hatte er kaum gesehen, seit er an diesem Ort war.

Der Hund war alleine, wedelte mit dem Schwanz und freute sich sichtlich, ihn zu sehen. Er war wohlgenährt und als der Mensch wieder in das Haus ging, weil er niemanden sah, folgte ihm der Hund als wäre er hier auch immer zuhause gewesen und fand auch gleich einen Platz in der Ecke, zum Hinlegen.

Etwas einsam war der Mensch schon gewesen und so ein Hund war doch eine bessere Gesellschaft als keine. Zu essen hatte er auch genug, also konnte der Hund schon dableiben und so machte er keine Anstalten, das Tier zu verjagen.

Mit der Zeit schloss er den Hund in sein Herz, er lernte, ihn zu lieben und freute sich an seinem Dasein. Später kamen noch ein paar Schafe und Hühner vorbei und blieben und so war es eine kleine gute Gemeinschaft, die da in dem Hause lebte.

Eines Tages kamen dann Menschen, die den Mann besuchten, mit ihm redeten und ihn auch aufklärten über die Umstände, am Anfang hielt er sich bei den Begegnungen eher zurück. Im Laufe der Zeit war ihm bewußt geworden, was er durch sein früheres Verhalten auf der Erde verspielt hatte.

Aber zunehmend wurde ihm klar, daß er das jetzt gutmachen konnte und das wollte er auch und so befand er sich auf dem richtigen Weg zurück ins Vaterhaus.

Der Mensch mit den zwei Gesichtern

Fortsetzung 2 – Anfang der Geschichte siehe oben

Er saß eine ganze Zeit und beobachtete die Menschen an der Tafel mit Jesus. Er sah ihre Freude über die Rettung, er sah ihre Liebe zu Jesus und die Liebe von Jesus zu ihnen, und eigentlich hätte er gerne an der Feier teilgenommen und auch die Liebe gespürt, aber …..

Er wollte von seinem Vorhaben nicht abgehen und das hielt ihn zurück, auch wenn schon der eine oder andere Zweifel an seinem Verhalten in ihm aufkam, aber er hätte sich ja entschuldigen müssen, und das wollte er auf keinen Fall, und sie würden ja auf ihn herabblicken, und auch das wollte er ebenfalls auf keinen Fall, das hatten andere schon getan und deswegen hatte er sich ja so verhalten, es sollten alle zu ihm aufschauen und ihn bewundern, auch auf Kosten anderer.

Was aber sein größtes Problem war, er konnte die Liebe nicht annehmen. Sein ganzes Leben lang wurde er scheinbar nicht geliebt, das hatte sich so in ihm festgesetzt, daß er gar nicht mehr nach der Liebe suchte, immer wurde er – seinem Empfinden nach – benachteiligt. Und so verhielt er sich so, daß es auch tatsächlich geschah, und er sich dann in seinen Gefühlen bestätigt fühlte.

Dazu kam, daß er noch Belastungen von seinen Vorfahren übernommen hatte und dies zu seiner Misere beitrug. Auch das hielt ihn davon ab, einfach zu den Menschen zu der Tafel zu gehen und zu fragen, ob er sich dazusetzen könnte.

Ein Mann an der Tafel stand auf und kam auf ihn zu, aber er wollte nicht angesprochen und auf sein Verhalten hingewiesen werden und so ging er lieber in die andere Richtung. Als er zurückschaute sah er, daß der Mann sich wieder an die Tafel gesetzt hatte. Jesus schaute ernst zu ihm herüber und noch einmal wünschte er sich, daß er auch dort sitzen könnte, aber es nützte ja nichts, und so ging er davon.

Bei seinen neuen Vorhaben stellte er fest, daß es ihm nicht möglich war, etwas zu tun, was auch nur im entferntesten seinen vorherigen Taten ähnlich war. Er konnte sich mit redlicher Arbeit Geld verdienen und lebte in auskömmlichen Verhältnissen, aber alles was er auf Kosten anderer sich erwerben wollte, gelang ihm nicht mehr, es klappte einfach nicht.

Und so änderte er sich im Laufe der Zeit, seine Vorhaben wurden gut und dienten den Menschen. Und die Meinung der Menschen über ihn wurde besser, sein Ansehen steigerte sich zusehends und dann und wann fragte ihn einer um Rat oder bat um Hilfe bei einer Arbeit.

Eines Tages half er einem Mitmenschen und stellte dabei fest, daß es ihm wirklich Freude gemacht hatte zu helfen, auch wenn er keinen finanziellen Ausgleich dafür erhielt. Das freudige Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, war ihm genug. So wurde er ein geachtetes Mitglied in seiner Gemeinde, das für viele Probleme ansprechbar war und half, Lösungen zu finden.

Manchmal dachte er noch an sein früheres Leben zurück und wenn er es mit seinem jetzigen verglich, dann war er froh, daß er aufgehalten worden war. Es war sinnlos gewesen und hätte zu nichts geführt. Seine Maske, die etwas vortäuschte, was gar nicht da war, hatte er lange abgesetzt, jetzt konnte er sein wahres Gesicht jedem zeigen.

Dann kam die Stunde, da er sich von der Welt zu verabschieden hatte, sein Übergang war leicht, er hatte sein Herz an nichts mehr gehängt und war nur etwas bange, wie es wohl sein würde, Jesus zu begegnen, der würde ihn wohl tüchtig schimpfen. Vielleicht mußte er ja auch erst einmal in die Hölle und ins Fegefeuer, aber das wollte er gerne auf sich nehmen, wenn er dann nur auch mit Jesus bei einem Freudenmahl sitzen konnte.

Und dann begegnete er Jesus und der nahm ihn einfach in die Arme und der Mann fühlte sich geborgen und in Liebe angenommen. Als er später Jesus fragte, ob er denn nichts abzubüssen hätte, lächelte der nur und sagte: “Du hast noch viel zu lernen, es ist schade, daß du die erste Zeit auf er Erde nicht besser genutzt hast, aber das ist auch alles. Die Menschen, die damals darum gebeten haben, daß deinem Treiben Einhalt geboten wurde, haben dir und deinen Opfern geholfen, aus der Situation heraus zu kommen. Und die Tatsache, daß du dir gewünscht hast, auch an der Tafel mit zu essen, hat mir die Möglichkeit gegeben, dich in deinem weiteren Lebensweg zu leiten.

Schau, der Mensch, der mit an der Tafel sass, der damals aufstand und in deine Richtung ging, wollte dir einiges erklären und dir helfen, aber da du das nicht wolltest, hat es länger gedauert mit deinem Weg, aber nun bist du hier, und es warten neue Aufgaben auf dich.”

Es dauerte eine ganze Weile bis der Mann das fassen konnte, was ihm half war, daß er wirklich spürte, daß er – so wie er war – angenommen wurde und sich keine Sorgen zu machen brauchte, solange er sich nicht über einen anderen erhob und das wollte er auf keinen Fall mehr machen.

Der Präsident und die Bibel

Es war einmal ein Mann, der Präsident werden wollte und sich zur Wahl stellte. Dank dem ungewöhnlichen Wahlsystem des Landes und auch einigen seltsamen Vorkommnissen, gewann er die Wahl auch, obwohl seine Gegenkandidatin mehr Stimmen bekam.

Bei der Vereidigung leistete er einen Schwur auf die Bibel.

Er führte sich als Präsident sehr seltsam auf, so daß es sogar zu einer Absetzung von ihm kam, die gerade noch von seiner Partei verhindert wurde. Glücklicherweise wurde in dem Land alle vier Jahre ein neuer Präsident bzw. eine Präsidentin gewählt und so standen nun Neuwahlen an.

Viele Menschen hatten erkannt, was für eine Art Mensch vor vier Jahren zum Präsident gewählt worden war, jemand der manipulierte und log . Seine Unwahrheiten bei öffentlichen Veranstaltungen wurden gezählt, es waren in den knapp vier Jahren mehr als 20.000 offensichtliche Lügen. Und für ihn waren die Menschen nicht gleich und frei. Frauen beleidigte er besonders gern, desgleichen Menschen anderer Hautfarbe, und er schreckte selbst davor nicht zurück, abfällige Bemerkungen über gefallene Soldaten zu machen.

Und vor den Neuwahlen wurden seine Ausfälligkeiten besonders schlimm, es stand nicht mehr so gut um seine Chancen, wiedergewählt zu werden, er hatte sich einfach zu viel Negatives geleistet, die Menschen wurden langsam wach. Und dabei wollte er doch unbedingt, wiedergewählt werden, möglichst nicht nur weitere vier Jahre sondern länger und dann sollte seine Tochter ihn beerben. Dem standen nur die Wähler entgegen, die ihm seine Stimme nicht geben wollten und sein Gegenkanditat, den er permanent beleidigte. Als sich dann aber trotz allem herausstellte, daß seine Chancen sich weiter verschlechterten, wurden seine Handlungen immer seltsamer.

Eines Tages liess er eine Demonstration vor einer Kirche mit Tränengas auflösen und ging anschliessend auf den Platz vor der Kirche und hielt eine Bibel hoch. Die Geste wird verständlich, wenn man sich Aussagen seiner treuesten Anhänger anhört, die sagen, daß Gott wollte, daß er Präsident wurde. Er ging sogar noch weiter, bei einer seiner Reden saßen drei “Nonnen” auf der Tribüne hinter ihm, eine betete, eine hatte einen Rosenkranz und die mittlere hielt wiederum eine Bibel hoch.

War es wirklich Gottes Wille, daß er Präsident wurde? Gott geht nicht wählen und er hält auch niemanden dazu an, einen bestimmten Menschen zu wählen. Im Gegenteil, die Freiheit des Menschen ist ihm das wichtigste Gut, denn nur in der Freiheit kann sich der Mensch entwickeln. Anleitungen und Hinweise dazu stehen in heiligen Büchern, also auch in der “Heiligen Bibel”.

Im Alten Testament dieses Buches ist die Geschichte beschrieben, wie Gott Moses die Tafeln mit den zehn Geboten gab und das

8. Gebot lautet – Du sollst nicht lügen.

Und dann gibt es noch im Neuen Testamt die Gebote der neuen Zeit:

Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst. *1)

Also Gott, von dem dieses Buch berichtet, das als heilig bezeichnet wird, sucht sich einen solchen Menschen aus, um ihn nach seinem Willen als Präsidenten die Menschen in dem “freiesten Land der Erde” belügen und “regieren” zu lassen.

Wenn ein Präsident in den Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wird, dann ist das der Willen der Wähler, und es sollte sich jeder in Ruhe überlegen, was er von einem Präsidenten erwartet und entsprechend abstimmen.

Zum Nachdenken:

Im Alten Testament wurden die Könige noch von Gott eingesetzt, aber auch erzogen und geleitet, so wird in der Bibel im Alten Testament das Schicksal eines Königs erzählt, der heilige Gegenstände aus dem Tempel bei einem Bankett benutzte. Er wurde gewarnt, eine Hand schrieb an seine Wand

Mene, mene, Tekel, U-pharsin.

Es fand sich Daniel, der die Schrift lesen konnte und er übersetzte.

25. Das aber ist die Schrift, allda verzeichnet: Mene, mene, Tekel, U-pharsin.

26. Und sie bedeutet dies: Mene, das ist Gott hat dein Königreich gezählt und vollendet.

27. Tekel, das ist: man hat dich in einer Waage gewogen und zu leicht gefunden.

28. Peres, das ist: dein Königreich ist zerteilt und den Medern und Persern gegeben.

29. Da befahl Belsazer, daß man Daniel mit Purpur kleiden sollte und ihm eine goldene Kette an den Hals geben, und ließ ihm verkündigen, daß er der dritte Herr sei im Königreich.

30. Aber in derselben Nacht ward der Chaldäer König Belsazer getötet.

31. Und Darius aus Medien nahm das Reich ein, da er zweiundsechzig Jahre alt war.

Altes Testament

Die Bücher der Propheten, Daniel 5, 25- 31 (Luther-Übersetzung)

*1) Neues Testament, Matthäus, 22, 36-40 (Luther Übersetzung)

36. Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?

37. Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.«

38. Dies ist das vornehmste und größte Gebot.

39. Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

40. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Die andere Sichtweise

Die Explosion in Beirut im Libanon ist wie ein Aufruf an alle, auf die Not der Menschen dort zu schauen und zu helfen. Es ist an der Zeit. Es ist auch an der Zeit, die eigene Situation zu begreifen und zu vertrauen, die angebotene Hilfe anzunehmen (Israel) und durchgreifende Änderungen durchzuführen.

Dazu folgende Geschichte

Die Gerechtigkeit Gottes

Ein Mann hat sich über die Ungerechtigkeit Gottes aufgeregt und als er eines Tages die Chance bekam, mit Gott selbst zu sprechen, konnte er kaum an sich halten. Jedenfalls machte er ihm klar, was er von seinem Tun hielt.

Gott sagte zu dem Mann: “Ich weiß, meine Vorgehensweise ist nicht so einfach zu verstehen, aber du kannst einen Engel begleiten und sehen wie es sich verhält.” Der Mann stimmt zu und begleitet nun den Engel bei seinen Aufträgen.

Zuerst gehen sie in ein Haus, in dem ein Mann wohnt, der bisher sein normales Auskommen hatte, nun aber durch einen Glücksfall zu einem erheblichen Vermögen gekommen ist. Und was passiert, der Engel läßt den Mann sterben. Grimmig schaut der Mann zu.

Als nächstes gehen sie in ein Schloß in dem ein sehr reicher Mann wohnt, der bisher in Saus und Braus gelebt hat und in seinen Sitten ziemlich verroht ist, ihm nimmt der Engel einen Großteil seines Vermögens weg, indem er einige Unglücksfälle über ihn kommen läßt. Er hat zwar noch genug, um ein einfaches Leben zu führen, aber mit der Verschwendung ist Schluß.

Und dann gehen sie zu einer halbverfallenen Hütte, in der ein Mann mit seiner Familie mehr haust als wohnt. Er verdingt sich, wenn möglich als Tagelöhner, aber es reicht vorn und hinten nicht. Und da, da zündet der Engel die Hütte an, so daß die Menschen darin sich gerade noch retten können.

Daraufhin gehen der Engel und der Mann zurück zu Gott. Ergrimmt sagt der Mann: “Ich habe es doch gewußt, du bist ungerecht, ich habe es gerade mit angesehen.”

“Nun”, spricht Gott, “mag sein, daß du es so empfindest, ich möchte dir aber nun meine Beweggründe schildern.

“Der erste Mann hat in seinen bisherigen Verhältnissen ein gutes Leben geführt, er hat etwas für die Entwicklung seiner Seele getan, war aber nun in Gefahr, durch den neuen Reichtum, abzugleiten und da war es besser, in ins Jenseits zu nehmen, um seine seelische Entwicklung nicht zu gefähren.

Der zweite Mann hat bisher Schindluder getrieben und sich nicht um die Entwicklung seiner Seele gekümmert, eher seinen bisherigen Zustand verschlechtert. Durch seine neue Situation ist er nun gehalten, einfacher zu leben, und er kann sich besinnen und auch an die Entwicklung seiner Seele denken.

Die Familie in der Hütte hat ein mir gefälliges Leben geführt, der Mann hat seine Kinder im Vertrauen auf mich erzogen, sich nicht beschwert. Ich habe ihn geprüft, er war mir treu und durch das Abbrennen der Hütte sind seine Nachbarn auf seine Not aufmerksam geworden, er hat Unterkunft bei einem dieser Nachbarn mit seiner Familie gefunden, es geht ihnen nun besser. Ein anderer hat ihm eine feste Stelle angeboten und alle wollen zusammen legen, um ihm zu einem neuen festen Haus zu verhelfen.

Für mich steht die Entwicklung der Seele auf der Erde im Vordergrund und nicht das leibliche Wohlergehen des Menschen und so gebe ich einem jeden die Umstände, die ihm die beste Entwicklung ermöglichen, das mag für den Verstand des Menschen manchmal seltsam erscheinen, aber bei mir gelten andere Prioriäten.”

Der Mann ging stumm nach Hause, dachte über sein Leben unter diesem Gesichtspunkt nach und änderte sich.

Hinweis:

Dies ist eine Nacherzählung einer Geschichte, die ich gelesen habe, sobald ich sie wieder finde, stelle ich sie im Original ein.

Die Versammlung der Tiere

Da stehe ich nun und wünsche mir, mehr Augen und Ohren zu haben. Vor mir in einem Baum sitzt der Engel, der mich letzte Nacht zu dieser Veranstaltung eingeladen hat und um mich herum füllt sich die Waldlichtung. Es dämmert schon, trotzdem fliegen von allen Seiten Vögel heran und lassen sich in den Bäumen nieder, die Luft ist angefüllt mit Schmetterlingen, Käfern und Fliegen, einfach allen Arten von Insekten. Selbst unter meinen Füssen regen sich die Würmer, Käfer und Larven in der Erde.

Und durch die Bäume am Rande der Lichtung kommen viele Tiere – Elefanten, Giraffen, Bären, Wölfe, Rehe, Hirsche, Hasen, Rinder, Pferde, Katzen, Hunde. Tiere von jeder Gattung, seien es nun Wild- oder Haustiere, alle sind in einigen Exemplaren vertreten, sogar Wassertiere finden sich in einem Teich, wobei dieser regelrecht überquillt, da auch die großen Fische und Tiere der Ozeane mit dabei sind.

Am Erstaunlichsten sind aber die Naturgeister, die sich dazwischen mischen, die Schutzgeister, Waldwesen, Feuerwesen, Berggeister, Schneewesen, Wassergeister, Technikgeister. Und auf diese Art sind auch die Pflanzen mit vertreten, es sind da die Baumgeister, Strauchgeister, alle Arten von Pflanzen, auch ein dicker Kohlkopf, Karotten, Bohnen einfach alles, was man sich vorstellen kann und noch mehr, versammelt sich hier.

Dabei herrscht keineswegs ein Durcheinander, es geht alles geordnet vor sich und kein Tier und keine Pflanze wird angegriffen, bedrängt oder gar verspeist. Kein Vogel fängt eine Fliege und die Katzen lassen die Mäuse in Frieden, die Rinder und Rehe grasen nicht. Durch die Bäume des Waldes schimmert es hell, rings um die Lichtung haben sich weitere Engel versammelt und schirmen das Geschehen nach außen ab.

Bis alle versammelt sind ist es dunkel und nur der Vollmond über der Lichtung und das Licht, das die Engel abstrahlen, erhellen das Geschehen. Endlich hebt der Engel die Hand, und es wird ganz still, als er zu sprechen beginnt.

Ich begrüße euch alle hier auf der ersten Versammlung dieser Art. Bisher hat es noch keine solche Veranstaltung gegeben, und es wird auch künftig keine mehr geben. Diese Form der Mitteilung an euch wurde gewählt, um euch für diese Zeit zu stärken und auf das kommende Geschehen vorzubereiten.

Es ist das Ende dieser Zeit nahe und in diesem Zeitraum vor dem eigentlichen Abschluß wird es noch Drunter und Drüber gehen, es wird das reinste Chaos sein, mehr noch als sich jetzt schon andeutet, es gerät alles aus den Fugen. Dies wird durch das Fehlverhalten der Menschen verursacht, und daß es geschieht, ist notwendig für deren Entwicklung, leider geht es auch zu euren Lasten, da ihr zum einen viel mehr aufzuarbeiten habt, auf der anderen Seite immer weniger durch die Menschen entlastet werdet. Sie haben kaum noch Wissen um diese Zwischenwelten und die inneren Zusammenhänge. Sie beuten die Natur hemmungslos aus und zerstören die natürlichen Ressourcen und damit auch ihre eigene Lebensgrundlage. Dazu kommt noch die Innenweltverschmutzung durch ihren falschen Ehrgeiz, ihre Gefühle und Zielrichtungen.

Darum tragt, soviel ihr könnt, aber macht euch keine Gedanken um die Dinge, die ihr nicht mehr auffangen könnt. Es ist durchaus im Interesse der göttlichen Liebe, daß das Fehlverhalten der Menschen auch auf sie zurückschlägt und sie zur Einsicht bringt. Es ist noch ein letzter Versuch, die Menschen zur Umkehr und zur Einsicht und dann auf den rechten Weg zu bringen vor dem Ende dieser Zeit und der Umwandlung für die neue Zeit.

Es könnte diese Umgestaltung auch ganz ruhig vor sich gehen, wenn sich die Menschen liebevoll und uneigennützig einander gegenüber und auch euch der Natur gegenüber verhalten und sich vor allen Dingen auf die göttliche Liebe besinnen würden und viele sich entsprechend entwickelt hätten. So sind es nur wenige, die sich nach innen gewandt haben und ihr Leben voll nutzen.

Es ist nun an der Zeit, einen Schritt weiter zu gehen. Die Menschen sollen aber die Auswirkungen ihres Fehlverhaltens spüren und so noch eine Chance zur Umkehr bekommen. Es werden alle davon betroffen sein und so tragen die Unschuldigen mit die Last der Schuldigen.

Ihr fragt euch nun, was für Auswirkungen das für euch haben wird, da ihr euch ja noch auf dem Entwicklungsweg zum Menschen befindet, auch ihr werdet eure Chance bekommen, aber wohl erst in der neuen Zeit. Dort ist es auch einfacher, das Leben zu nutzen, da viele Irrwege weggenommen sind und die Menschen mehr inneres Wissen haben und bewußter leben werden, und es somit einfacher möglich ist, das Lebensziel zu erreichen.

Aber bis dahin ist es noch Zeit, jetzt gilt es, auszuhalten und den ganzen Anfechtungen stand zu halten, ja die Anfechtungen werden auch euch treffen, verzagt nicht, es hat alles seinen guten Sinn, und es wird keiner zuviel bekommen, für den äußersten Fall dürfen wir noch eingreifen. Aber es ist auch für euch Vorbereitung und Prüfung für eure menschliche Lebenszeit.

Ihr wißt, daß eine Versammlung in dieser Form nicht nötig war, um euch mit diesem Wissen zu versorgen, da wir ja jederzeit die Möglichkeit der inneren Kommunikation haben, und ihr es ja ohnehin schon gewußt habt. Jetzt wurden die Worte einmal ausgesprochen, und zwar zu den körperlichen Wesen, das hat noch einmal eine ganz andere Kraft.

Es war auch nicht nötig, daß alle eure Mitgeschöpfe, Brüder und Schwestern hier waren, so wie ihr die Worte vernommen habt, so gingen sie auch an diese, und sie haben nun dasselbe Wissen und werden, wie ihr, entsprechend handeln.

Haltet alle aus, die Reinigung und Umwandlung kommt und es ist nicht mehr allzulange bis dahin. Ihr wißt, wohin ihr euch im Notfall wenden könnt, macht das so wie ihr es bisher gemacht habt und Fragen könnt ihr im Innern an mich oder meine Geschwister stellen.

Vielen Dank, daß ihr da wart und seid versichert, es geschieht nichts ohne das Wissen der göttlichen Liebe und diese wacht über euch. Ich verabschiede mich nicht von Euch, wir bleiben im Inneren verbunden, wünsche Euch aber einen guten Heimweg.

Ruhig verlassen nun die Haus- und die Wildtiere die Lichtung, wobei die Bären, Wölfe, Elefanten und andere große und exotische Tiere von Engeln abgeholt werden und in Windeseile verschwinden. Die Fische der Ozeane werden wie in einer riesigen Blase aus dem Teich gehoben und von einem Engel weggetragen. Die Schutzgeister, Natur- und Pflanzenwesen verblassen und verschwinden, Vögel und Insekten fliegen davon und ich stehe da und frage mich nun, ob das ein Traum war oder Wirklichkeit.

Der Sklavenhalter im Jenseits

Ein Sklavenhalter war alt und krank geworden und schließlich starb er. Es war bei seinem Zustand vorauszusehen und er war vorbereitet.

Nach seinem letzten Atemzug spürte und sah er, wie seine Seele sich vom Körper löste, und er ein Gefühl von Wohlbefinden und Freiheit hatte, sein ehemaliger Körper war zum Schluss schon sehr krank und schwach gewesen.

Seine Eltern und Geschwister, die vor ihm gestorben waren, begrüßten ihn im Jenseits und so wurde ihm vollends bewußt, daß er sich von seinem weltlichen Körper getrennt hatte und nun in einem neuen Bewußtsein war.

Er erwartete nun, daß sich seine Familie um ihn kümmern und ihm in dem neuen Leben helfen würde, aber nach einer freudigen Begrüßung verabschiedeten sie sich nach und nach, um wieder ihren Beschäftigungen nachzugehen. Und so saß er letztendlich allein auf einer Bank am Rande einer Wiese. Es war ihm nicht unwillkommen, er hatte den Umbruch in seinem Dasein zu verarbeiten.

Es war zwar eine ruhige Umgebung, aber sie Sonne fehlte, es war wohl erst Tagesanbruch hier, na ja das würde schon besser werden.

Nach einiger Zeit schlenderte ein junger Mann mit dunkler Hautfarbe über die Wiese und kam an ihm vorbei. Er hatte schöne gepflegte Kleider an und machte einen sorglosen Eindruck. Der Sklavenhalter sah an sich hinab, um zu schauen, was er denn für Kleider an hatte und stellte mit Entsetzen fest, daß von der früheren Pracht seiner Kleider nichts übrig geblieben war. Sie war zerrissen und hingen in Fetzen um seinen Körper, seine Schuhe hatten Löcher und sein Hut war ohne Krempe.

Die Kleider des Sklaven – und es mußte ja ein Sklave sein bei der Hautfarbe – waren wesentlich besser, feines Tuch, gut verabeitet, das sah gut aus. Und so hatte er den Wunsch, die Kleider mit diesem Menschen zu tauschen und er äußerte dies auch. “Gib mir deine Kleider, meine sind nicht mehr in Ordnung, deine sind besser,” sagte er. Der Mensch lächelte ihn an und sagte: “Selbst wenn ich dir meine Kleider geben würde, das würde dir nichts nützen. Solange du dir bessere Kleider und ein besseres Aussehen nicht verdient hast, ändert sich an dem äußeren Zustand deiner Kleider nichts. Sie sind Ausdruck deines inneren Zustands.” Und mit diesen Worten ging er einfach, ohne noch weiter auf den Sklavenhalter zu achten.

So eine Unverschämtheit war dem Herrn noch nicht ungekommen, er würde diesen Sklaven bestrafen, aber wie, war das etwa gar kein Sklave, aber die Hautfarbe. Und so saß er eine ganze Weile und setzte sich mit einer Welt auseinander, in der er schlechtere Kleidung hatte als ein schwarzer Mensch und er unverschämte Antworten bekam von einem solchen. Oder war das ein Hinweis auf etwas, das er tun sollte. Der Ort war ja nicht schlecht, an dem er saß, aber es war immer noch düster und irgendwie auch eintönig, so da zu sitzen.

Da hüpfte ein junges Mädchen über die Wiese, es war eine Freude, wie sie da fröhlich hin und her sprang und einen Strauss Blumen pflückte. Ja, da waren Blumen, er hatte bisher noch gar keine bemerkt, aber dort waren welche und sie hatte schon einen schönen Strauß. “Was für hübsche Blumen”, machte er sich bemerkbar. Das Mädchen hielt inne, musterte ihn, verzog etwas das Gesicht und wollte weitergehen. “Möchtest du mir nicht ein paar abgeben?” fragte er. “Nein, die sind für meine Mama, mein Papa hat keine verdient, er war nicht gut zu mir”, und fort war sie.

Was für ein seltsames Verhalten die Menschen hier hatten, der eine wollte seine Kleider nicht abgeben und dieses Mädchen sprach despektierlich von seinem Vater. So alt wäre nun das Mädchen, das er mit einer Haussklavin gezeugt hatte, aber sie war ja bei der Geburt gestorben, weil er keinen Arzt holen wollte. Es hätte nur unnötig Geld gekostet und Aufsehen erregt und so starb das kleine Mädchen, die Mutter überlebte knapp, er hatte sie später verkauft, weil er ihre vorwurfsvollen Blicke nicht mehr ertragen konnte. War das etwa dieses Mädchen, er war ja im Jenseits, kamen da etwa auch ungetaufte, schwarze Kinder hin?

Ein Anflug von Reue überkam ihn, er fand es auf einmal nicht mehr selbstverständlich, daß er keinen Arzt geholt hatte. Er hätte gerne mit dem Mädchen und seiner Mutter, sie war ja später auch gestorben, gesprochen, wußte aber nicht wirklich, was er ihnen hätte sagen können und so blieb er erst einmal sitzen und dachte nach. Fragen kamen immer und immer wieder in seinen Sinn: Tut es dir leid und würdest du heute anders handeln?” An diesen beiden Fragen kam er nicht mehr vorbei und nach langer Zeit kam er zu der Erkenntnis, es war falsch, was er getan hatte, es tat ihm sehr leid, und er würde heute anders handeln, ja er wünschte sich, daß er damals anders gehandelt hätte. Er war sehr traurig, konnte aber seine Tat nur bereuen und nicht ungeschehen machen.

Ein leises Geräusch schreckte ihn auf, und als er sich umschaute, sah er ein paar Blumen neben sich auf der Bank liegen. Er freute sich von Herzen und war sich nun sicher, daß das sein Kind war und auch, daß er auf dem rechten Weg war, und er sie wohl wiedersehen würde.

Immer wieder kam es zu Begegnungen, die ihn an schlechte Taten in der Vergangenheit erinnerten und immer wieder kamen die Fragen: Tut es Dir leid, würdest Du heute anders handeln. Oft versuchte er die Schuld wegzudiskutieren und sich im Innern zu rechtfertigen, aber es gelang im nicht und so arbeitete er Stück für Stück sein Leben auf.

Als er einmal das Gefühl hatte, daß in seinem Leben doch gar nichts richtig gewesen war, und es ihn nieder drückte, versuchte er sich an einen Moment zu erinnern, den er als positiv betrachtete. Dabei hatte er erst ein Gefühl von Euphorie, ja so ganz schlecht war es doch nicht. Aber dann kamen wieder die Fragen, die ihm das Ganze von einer anderen Seite zeigten, und er sah, daß selbst dabei ein Gefühl von Hochmut und Selbstberäucherung vorrangig gewesen war.

Einmal wollte er fast verzweifeln ob der Menge der aufzuarbeitenden Taten in seinem Leben. Da fiel ihm ein, daß er einmal ein Kind nicht verkauft, sondern es bei seinen Eltern gelassen hatte, obwohl er ein sehr gutes Angebot gehabt und schon sehr in Versuchung war, aber in einem Anflug von Mitleid hatte er den Verkauf abgesagt und das Kind bei seinen Eltern gelassen. Diese Taten kamen ihm nun zugute, er schöpfte Mut und machte sich wieder an das Anschauen seiner negativen Taten.

Es war nicht so, daß er sich bei den Menschen zu entschuldigen hatte, es ging darum, seine irdischen Taten anzuschauen und die Motive dafür zu erkennen. Die Reue kam dann ganz von selbst. Und so wurde er im Innern Stück für Stück durch sein ganzes Leben geführt. Manche Episoden kamen mehrmals, da er beim ersten Mal nicht alles erkannte und daher noch einmal damit zu arbeiten hatte.

Aber endlich hatte er das Gefühl, so nun ist es gut, er hatte wenig Positives vorzuweisen und das dringende Bedürfnis, etwas gut zu machen.

Der junge Mann, dem er am Anfang begegnet war, kam über die Wiese geschlendert und setzte sich zu ihm. Früher hätte er das als Frechheit empfunden und sich darüber empört, nun war es ihm recht, vielleicht konnte der ihm weiterhelfen, Er wollte ihn dazu befragen, er war doch sehr sympathisch, ja er fühlte sich richtig zu ihm hingezogen.

„Ja, ich kann Dir Deine Fragen beantworten“, sagte der junge Mann. „Du hast gut gearbeitet in der letzten Zeit und angeschaut und bereut, was Du in Deinem vergangenen irdischen Leben falsch gemacht hast.“ „Ja und ich würde am liebsten noch einmal auf die Erde gehen, um das Ganze besser zu machen und die Menschen aufklären und zum Guten anhalten.“ „Ja, das war auch dein Vorsatz mit dem Du das letzte Mal auf die Erde gegangen bist. Du hast gesehen, wie die Plantgenbesitzer mit ihren Sklaven umgegangen sind und wolltest sie aufklären, daß sie die Sklaverei aufgeben und sich anders verhalten sollten.“ „Erschreckt schaute der ehemalige Plantagenbesitzer den Mann an und sagte: “Ich war schon einmal soweit und bin trotzdem genau zu dem geworden, vor dem ich eigentlich warnen wollte, weil ich es so schrecklich fand.“

Er erinnerte sich und je mehr er sich darauf konzentrierte, desto klarer wurde die Erinnerung, wie er sich damals mit Jesus darüber unterhielt, was er in dem bevorstehenden Erdengang erreichen wollte in seiner persönlichen Entwicklung und im Hinblick auf die Entwicklung der Mitmenschen. Was für großartige Pläne hatte er gehabt und wie kläglich war er gescheitert, wenn er sich sein Leben jetzt rückwirkend betrachtete. Er sah den Mann an seiner Seite an und jetzt fiel ihm auf, wie sehr das Gesicht dem von Jesus ähnelte, bis auf die Farbe. „Ja, ich bin es, nun hast Du mich erkannt und wenn du dich über meine Hautfarbe wunderst, ich habe alle die Hautfarben meiner Kinder, da gibt es für mich keinen Unterschied.“

„Aber kann ich den nun wieder auf die Erde gehen und dort etwas bewirken und ändern?“ wollte der ehemalige Plantagenbesitzer wissen. „Nun, es hat sich auf der Erde schon etwas anders geworden seit du dort warst, die Sklaverei ist abgeschafft, aber das Verhalten der Menschen hat sich nicht soviel geändert, dabei sind viele Jahre vergangen, aber die weisshäutigen Menschen betrachten sich immer noch als Herrenrasse.“ „Dieses Verhalten ist falsch, das habe ich jetzt erkannt, ich habe doch daran gearbeitet.“ „Ja, hast du, es fehlt zwar noch etwas, aber du hast doch weitestgehend erkannt, daß die Menschen gleich sind und auch gleich zu behandeln sind.“

George, der ehemalige Plantagenbesitzer, war ganz aufgeregt, er stand auf und ging ein paar Schritte. Dabei fiel ihm auf, daß er andere gut passende, reinliche Kleidung an hatte, nicht mehr die abgetragenen schäbigen Sachen von früher, er fühlte sich auch wohler und sein Körper war jünger als zu der Zeit als er von der Erde kam. Und plötzlich fiel ihm auf, daß es heller geworden, und daß die Sonne am Aufgehen war und als er Jesus anschaute, fiel ihm auf, daß er wieder eine helle Hautfarbe hatte, so wie sie wohl während seines Erdenlebens war.

Sie schauten noch einmal genauer an, wie das Verhältnis zwischen Weissen und Afroamerikanern insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika war, da dort das Vermächtnis der Skalvenhalter noch am deutlichsten zu spüren war. „Die Situation ist ja schlimmer als zu meiner Zeit. Es gibt eine Verfassung, die sagt, daß alle Menschen gleich sind, aber davon ist wenig zu merken. Menschen mit dunklerer Hautfarbe sind in vielen Dingen benachteiligt. Und sie sind nach wie vor ihres Lebens nicht sicher, wieso hat sich das nicht längst geändert.“ „Die früheren Vorkommnisse sind noch immer zu spüren. Ein weiterer Erdengang von Dir würde nichts nützen. Bei der Geburt wird Dir die Erinnerung weggenommen und Du bist den irdischen Strömungen ausgesetzt, daß das zu falschen Ergebnissen führen kann, hast Du ja schon bemerkt. Aber die Zeit ist reif für ein anderes Vorgehen.

Wir rufen die Menschen, von denen die Sklaverei ausging, und die Afrikaner, die auf den Schiffen in die Staaten gebracht wurden, zusammen. Diese Menschen sind alle hier im Jenseits an den unterschiedlichsten Orten und sie sind auch in den verschiedensten Stufen der Entwicklung, aber das ist für uns jetzt nicht entscheidend.“

Die Wiese, an deren Rand sie standen, war riesig, aber sie füllte sich mit Menschen. Auf der einen Seite die ehemaligen Sklavenhalter und -händler und auf der anderen Seite die Afrikaner, die eingefangen und auf Schiffen in die neue Welt gebracht worden waren. Alle waren ja schon lange im Jenseits und hatten so wie George eine Schulung und Verwandlung durchgemacht und so ging es recht friedlich zu.

George begab sich zu den ehemaligen Sklavenhaltern und Jesus stellte sich vor die Versammlung und fing an zu sprechen.

„Es war ein großes Unrecht, Menschen aus ihrer Heimat zu reissen, zu misshandeln, zu verschleppen und in die Sklaverei in die ‘neue Welt’ zu entführen, Menschen zu kaufen und zu verkaufen. Und dieses Unrecht wirkt bis heute nach in all euren Nachkommen, sowohl bei den Tätern als auch insbesondere bei den Opfern. Schaut es euch an, bereut, was Ihr getan habt und vergebt, was euch angetan worden ist. Und wenn ihr Schwierigkeiten habt, zu vergeben, dann fragt Euch, wie ihr an der Stelle Eures Gegenübers gehandelt hättet, wäret ihr besser gewesen und falls nicht, würdet ihr euch nicht auch freuen, wenn euch vergeben würde.“

Es herrschte Schweigen unter den Menschen auf der Wiese, bis auf einmal einer von den ehemaligen Sklaven auf seinen ehemaligen Herrn zuging und ihn umarmte und beide anfingen zu weinen. Das brach den Bann, immer mehr durchmischten sich die beiden Gruppen und die Menschen sprachen miteinander, weinten und lachten, umarmten sich und hielten sich an den Händen. Es war viel aufzuarbeiten und so dauerte es einge ganze Weile bis sich alle wieder gefaßt hatten.

Jesus fing wieder an zu sprechen: „Ihr seht, es geht gar nicht so sehr um die großen Gesten, eine Herzensverbindung mit dem andern, der gleichberechtigt ein Kind Gottes und damit eine Schwesterr oder ein Bruder ist, ist viel tiefgreifender und wichtiger.

Ich bitte Euch nun, das alles noch einmal durchzuarbeiten, ein jeder für sich und wenn es nötig ist, mit Hilfe des entsprechenden Gegenübers oder eines geistigen Führers. Es ist dies wichtig, nicht nur für euch, sondern auch für eure Nachkommen, die das übernommen und mitgetragen haben. Dadurch, daß Ihr aus diesen Fesseln befreit seid, und zwar sowohl Täter als auch Opfer, kann sich dies auch auf eure Nachkommen auswirken und an dieser Stelle zu einem friedlichen Miteinander der Menschen führen. Haltet die Liebe zum anderen in euren Herzen und laßt euch durch nichts davon abbringen, natürlich möchte die Gegenseite dazwischen funken, aber es nimmt ihr die Macht über euch, deswegen laßt euch durch nichts davon abbringen, den anderen in Liebe zu halten.“

Die Menschen nahmen die Worte auf in ihre Herzen und blieben noch eine Weile still auf der Wiese bevor sie nach und nach in ihre Wohnungen zurückkehrten. Der Prozess des Aufarbeitens würde noch eine ganze Weile in Anspruch nehmen, aber der Grund war gelegt und nun konnten diese Wunden in den Menschen im Jenseits und auch in ihren Nachkommen anfangen zu heilen.

Als Jesus sich zum Gehen wandte, kam George über die Wiese gelaufen, er wollte noch mit ihm reden. Erst bedankte er sich recht herzlich für die Arbeit und die Auflösung der Belastungen und dann bat er darum, an dem Werk mitarbeiten zu können und aus dem Inneren heraus auf der Erde die Menschen zu beeinflussen. Es ging ihm darum, diesen Frieden zwischen den Menschen, der nun hier im Jenseits zu spüren war, auf die Erde zu den Menschen zu bringen. Dies wurde ihm natürlich gewährt.

Und ganz langsam setzte sich dieses veränderte Bewußtsein auf der Erde durch. Die Menschen erkannten einander als Brüder und Schwestern an und achteten weniger auf die Hautfarbe und die Afroamerikaner konnten durchatmen, langsam liess die Belastung nach. Sie lernten auch, in kritischen Situationen im Innern um Hilfe zu bitten, und bekamen sie auch.

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Die zwei Gebote der neuen Zeit:

Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte und deinen Nächsten als dich selbst.

NT Lukas, 10,27 – Übersetzung Martin Luther

Black Lives Matter

Es sind verstörende Bilder, die durch die Nachrichten gehen, zu dem Tode von George Floyd.

Ein Mann wird in aller Öffentlichkeit ermordet, obwohl er mehrfach sagt, daß er nicht atmen kann und darum bittet, daß sie ihn loslassen, lassen die vier Beamten nicht nach, ihn am Boden zu halten und auf ihm zu knien. Er hat Handschellen an und war nicht gewalttätig. Und das geht solange bis er an Sauerstoffmangel stirbt. Das ist furchtbar, aber genauso schlimm ist die Tatsache, daß in all diesen langen Minuten keiner der Umstehenden, und es müssen Menschen dagewesen sein, interveniert und die Polizisten anspricht, daß sie den Mann doch aufstehen lassen sollen, keiner. Obwohl zwei Videos existieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln, also mindestens zwei Menschen in Sicht- und Rufweite gewesen sein müssen, hat keiner Einspruch gegen die Behandlung von George Floyd erhoben.

Die Frage ist nun, warum nicht? Herrscht in den Vereinigten Staaten eine derartige Angst vor der Polizei, daß sich keiner der Umstehenden getraut hat, etwas zu sagen. Haben sie nicht erkannt, daß ein Mensch in Gefahr war zu ersticken oder wollten sie es nicht erkennen? Oder sind sie gewohnt, daß Menschen so behandelt werden, weil es oft geschieht, weil sie es in den Nachrichten sehen, und es für sie alltäglich ist. Man kann nur dankbar sein, daß noch jemand die Geistesgegenwart hatte, das Geschehen zu filmen und zu verbreiten.

Genauso schlimm, wenn nicht noch schlimmer ist das, was danach passiert. Natürlich verschafft sich der aufgestaute Ärger Luft, es ist einfach zu oft geschehen, dass Afroamerikaner ohne Grund getötet wurden, das darf nicht mehr passieren. Und so sind die Protestmärsche nicht immer friedlich, daß aber auf die Protestierenden wie in Washington – wenn auch mit Gummi und Tränengas – geschossen wird, und sie mit Waffengewalt vertrieben werden, das ist das eine, daß dann der amerikanische Präsident zu einem Fototermin an einer naheliegenden Kirche geht, sich davor aufbaut und eine Bibel in seiner rechten Hand hochhebt, das nimmt einem den Atem.

Was ist die Botschaft hinter diesem Bild, das sich natürlich überall verbreitet.

Ich habe gesiegt, hat er nicht.

Es war ihm nicht möglich, zu den Menschen zu sprechen, sie zu beruhigen und ihnen eine Perspektive zu geben.

Ich bin der Gute, ist er nicht.

Er kann sich wie die Freiheitsstatue aufbauen, so oft wie er will und eine Bibel hochhalten, so wie die Freiheitsstatue die Fackel. Er wird kein Symbol für Freiheit werden, eher für Unterdrückung und Gewalt durch seine Taten.

Gott ist mit mir, er ist mit jedem Menschen.

im Neuen Testament stehen unter Matthäus 11, 28 die Worte.

‘Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.’

Ist das nicht auch die Botschaft, die hinter der Freiheitsstatue steht?

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat bisher andere Werte vertreten und da ist keine Änderung sichtbar.

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Natürlich sind diese Unruhen nicht alle Donald Trump anzulasten, das hat sich in den letzten 400 Jahren aufgestaut, aber es wäre seine Aufgabe, sich damit zu befassen und eine Lösung zu suchen.

Ist ihm das bewußt?

—————————————————————– Fortsetzung folgt

Neuzeit

Über das „Wegnehmen“ der Menschen von der Erde gibt es einige Theorien, unter anderem heißt es, daß Raumschiffe kommen, um die Menschen wegzunehmen. Das wird nicht der Fall sein, es wird keine „natürliche“ Erklärung für dieses Geschehen geben, die Menschen werden verschwinden. Selbst dieser Vorgang wird noch genutzt, um die verbleibenden Menschen aufzurütteln. Bis zum letzten Moment wird um die Seelen der Menschen „gerungen“.

Die dann auf der Erde verbleibenden Menschen werden aufgelöst und müssen nochmals den Erlösungsweg durch die Schöpfung gehen.

Die weggenommenen Menschen können von ihrem Platz aus die Vorgänge auf der Erde mit verfolgen. Die ganze Erde wird gereinigt, es bleibt kein Stein auf dem anderen. Anschließend wird sie umgestaltet für die neue Zeit, für das andere Leben der Menschen. Diese kommen dann nach und nach zurück, um ihre Arbeit aufzunehmen, alles vorzubereiten für die anderen, Wohnstätten zu bilden, Nahrung anzubauen usw.

Die Menschen werden schöpferisch tätig sein können und im Einklang mit der Natur und den Mitgeschöpfen leben, ganz anders als das heute der Fall bzw. überhaupt möglich ist.

Sie sind frei von den Überlieferungen oder den Schatten der Vergangenheit und können alles durchdringen und nach ihren Wünschen gestalten. Und natürlich wissen sie, daß Hilfe aus dem Geistigen möglich ist, fragen danach und bekommen sie auch.

Friedlich ist diese Art zu leben, und ihre innere Entwicklung geht schnell voran, da sie auch von Engeln geschult werden und um ihr Ziel wissen und von der Liebe angezogen, darauf hin arbeiten, sich zu vergeistigen.

Es gibt Herausforderungen, aber keine existenziellen Sorgen. Sicher sind die Menschen, keiner schadet dem anderen oder nimmt ihm etwas weg und selbst wenn einer einem etwas neidet, so merken das die anderen und sprechen mit ihm, und es kann sein, daß er das, was er wollte, geschenkt bekommt und feststellt, es bringt ihm nicht das Vergnügen oder die Genugtuung, die er sich erhofft hat und so gibt er den Gegenstand gerne wieder zurück.

Es ist auch nicht schwer, so zu leben, da die immensen Belastungen, die in der Endzeit auf der Erde vorhanden waren, sowohl äußerlich als auch innerlich ja aufgelöst wurden und somit nichts mehr negativ beeinflußt wird dadurch.

Und so leben die Menschen, sie fürchten nichts, auch den Tod nicht, sie wissen, es ist nur ein Übergang in eine bessere Welt. Es wurde viel Entwicklungsarbeit in die innere Entwicklung investiert, sowohl für den einzelnen Menschen, als auch in das System für alle, um daraus zu schöpfen.

An die tausend Jahre vergehen mit diesem friedlichen Leben und dieser friedlichen Arbeit bis der Zeitpunkt kommt, an dem das gebundene Negative nochmals frei gelassen wird, um zu zeigen, ob es sich geläutert hat oder noch immer auf seinem Standpunkt verharrt. Es konnte wohl die Entwicklung auf der gereinigten Erde verfolgen aber nichts und niemand während dieser Zeit beeinflussen.

Aber die Menschen waren sich dessen wohl bewußt, daß da ein Wesen war, das ihrer Liebe bedurfte, um sich zu entwickeln und so schickten sie ihm liebevolle Gedanken, um eine positive Entwicklung zu fördern.

Da aber das Grundprinzip der Liebe die Freiheit ist, kann jemand zwar Liebe geschickt werden, aber er kann nicht dazu gezwungen werden, sie anzunehmen und so muß die Entwicklung abgewartet werden.

Endzeit – Herausforderungen

Die äußere Verschmutzung der Erde hat ein kaum vorstellbares Maß erreicht. Die Auswirkungen der Ausbeutung durch den Menschen treten immer mehr zutage. Konnte man bisher noch versuchen, darüber hinwegzusehen, so werden die Zerstörungen im Äußeren immer offensichtlicher.

Aber so schlimm die klimatischen Veränderungen, die Erderwärmung, die Plastikverschmutzung usw. auch sind, dies ist nicht alles, schwerwiegender noch sind andere versteckte Probleme.

Genetische Veränderungen

So wie im Äußeren alles Spuren hinterläßt, so ist es auch im Inneren des Menschen, sei es in seinem materiellen Körper oder in seiner Seele.

Viele Ereignisse verändern die DNA des Menschen, Krankheiten, Krieg, Hungerzeiten, Stress oder andere schwerwiegende Ereignisse, die mutierten Gene werden weiter vererbt und führen dann bei den Nachkommen unter Umständen zu Krankheiten.

Bekannt ist dies schon bei den Brustkrebsgenen, das sind aber nicht die einzigen Mutationen. Und so wird es auch da Zeit für eine gründliche Reinigung, Aufarbeitung und Zurücksetzung.

Die unbewußten Seelen im Jenseits

Vielen Menschen ist bei ihrem Ableben unbekannt, daß es ein „Leben nach dem Tode“ gibt, bzw. daß nur ihr Körper sich auflöst und die Seele sich im Jenseits weiter entwickelt. Da sie es nicht wissen, irren die Seelen auf der Erde umher, teilweise sehr lange und finden nicht die Hilfe, die sich ihnen anbietet. Ja, es kann sogar sein, daß sie sich an die Seelen von lebenden Menschen anhängen und diese zu manipulieren versuchen oder auch manipulieren. Das behindert und beeinträchtigt die Entwicklung dieser Seele, die nun mehr Arbeit zu leisten hat und sich evtl. sogar zurückzieht, weil sie den Angriffen nicht standhalten kann. Die Seele im Jenseits, die nicht weiß, was geschieht, sucht sich einen neuen „Körper“ usw.

Die freigesetzen seelischen Bestandteile

Durch das vermehrte Verbrennen von Erdöl und anderen Rohstoffen aus der Erde werden auch immer mehr seelische Bestandteile freigesetzt, die noch der Entwicklung bedürfen und durch das gleichzeitige Abholzen und Abbrennen der Wälder und das Abschmelzen der Gletscher fehlen die Räume, um diese unreifen Bestandteile aufzunehmen und in den Fluss des Lebens einzugliedern.

Dies sind ein paar Beispiele von weiteren Problemen, die neben den offensichtlichen materiellen Veränderungen unser aller Leben beeinflussen, die zu lösen sind und das ist alles andere als einfach.

Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens auf der Erde ist die Entwicklung des Einzelnen zu einem wahren Menschen bzw. Kind Gottes, die geistige Wiedergeburt. Dazu geht er durch viele schwere Zeiten, soll durch die Widerstände wachsen und sich entwickeln. Aber zu viele Beeinträchtigungen verlangsamen die weitere Entwicklung, da die Kräfte des Menschen durch den Überlebenskampf gebunden werden und leider fehlt heute auch das Wissen darum.

Endzeit

Wir leben in der Endzeit, und wir nähern uns dem Ende dieser Zeit, d. h. es kommt zu einem Ende, einem Showdown. Durch das, was an Katastrophen, Teuerungen usw. auf die Menschen zukommt, können sich noch viele besinnen, ändern und entwickeln, leider bedingt durch viel Leid, Sorge, Not und Unrecht durch andere. Viel besser wäre es, wenn die Menschen sich auf das Richtige besinnen und ihr Verhalten ändern würden, es könnte zu einem sanften Umschwung kommen.

Am Ende kommt es bei den Menschen, die sich noch auf er Erde befinden, zu einem Scheiden der Geister. Die einen werden weggenommen von der Erde und können von einem sicheren Ort die Reinigung und Umwandlung der Erde verfolgen, die anderen werden aufgelöst in ihre seelischen Bestandteile und werden noch einmal durch die Entwicklungsstufen gehen müssen.

Neuzeit

Die gereinigten Menschen kommen auf eine gereinigte Erde zurück, das Negative ist gebunden, und sie können sich frei entwickeln, dabei werden sie aus dem Geistigen unterstützt, ja es findet ein reger Austausch statt. Und die Menschen leben friedvoll und in Liebe zusammen.

Bis zu der Zeit, da das Negative noch einmal frei gelassen wird, um zu zeigen, wo es steht. Hat es sich gewandelt, kann es ebenso zurückkehren zur Liebe, ist es gleich geblieben, wird es für immer verbannt.