Körper, Seele und Geist

Urlaub bis 28. Juni 2024

Die Tatsche, daß der Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht, ist vielen Menschen bekannt. Weniger geläufig ist den meisten, wie der Zusammenhang zwischen den drei Bestandteilen ist und wie man damit umgehen soll. Den Körper kennen wir, aber was ist mit der Seele oder gar dem Geist? Und wie kommen wir mit ihnen in Verbindung?

Die Entwicklung des Menschen ist so, daß erst einmal der Körper dominiert und die Seele ihm hilft, sich zu entwicklen. Wenn dann der Mensch älter wird, kommen auch die Fragen nach dem woher und wohin und dann die Suche nach dem Sinn des Lebens. Die Fragen werden auch beantwortet, es ist wie in dem Bibelwort.

Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.

Neues Testament Luther-Übersetzung – Matthäus 7, 8

Nachstehend ein paar Hinweise zu dem Thema aus dem Lorberwerk von Bertha Dudde und Johannes Tauler.

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Der Herr in der Urzeit zu einem Lichtsuchenden: „Als geschaffener Mensch bestehst du aus einem Leibe und aus einer lebendigen Seele, in welcher da wohnt der Geist der Liebe!“
[H. Bd. 2, Kap. 250, 10]

Jakob Lorber, Haushaltung Gottes Band 2, Kapitel 250, 10 entnommen der Neuoffenbarung von Walter Lutz

Ein fremder, weiser Gast am Tische König Lamechs von Hanoch: „Der Herr hat alles so geordnet, daß die Materie sich ernährt aus der Materie, die Seele aus der Seele und der Geist aus dem Geiste. Die Liebe aber ist des Geistes Grund und des inneren Menschen eigentliches Wesen, und wir können demnach unserem inneren Menschen keine bessere Nahrung verschaffen, als wenn wir ihn sättigen mit der Liebe zu Gott. Durch diese Liebe wird er kräftig und mächtig und ein Herr in seinem Hause werden, welches da ist die unsterbliche Seele und der sterbliche Leib. — Es muß aber die Kost für den Geist bestens vorbereitet sein! Das Wort Gottes ist die Vorbereitung der Geisteskost; darum wollen wir denn auch mit dem Worte Gottes stärken unseren Geist!“
[H. Bd. 3 Kap. 43, 17-20, Kap. 44, 1-21]

Jakob Lorber, Haushaltung Gottes Band 3 , Kapitel 43, 17,20 und Kapitel 44, 1,21 entnommen der Neuoffenbarung von Walter Lutz

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BD. Nr. 4757:     Körper, Seele und Geist …. Erklärung ….

Unbegreiflich ist es den Menschen, in welchem Verhältnis Körper, Seele und Geist zueinanderstehen, und darum ist auch das Wirken des Geistes ihnen schwer zu erklären. Es steht der Geist im Gegensatz zum Körper, während die Seele zwischen beiden steht, also gewissermaßen für Körper oder Geist sich entscheiden muß, sich niemals aber beiden zuwenden kann. Die Seele ist bei Beginn der Verkörperung als Mensch gänzlich dem Körper zugetan, sie hat also das Bestreben, dem Körper alle Wünsche zu erfüllen, d.h. Denken, Fühlen und Wollen …. die Seele des Menschen …. ist nur auf den Körper eingestellt, der, als selbst noch Materie, sich mit der Materie auch zusammenzuschließen sucht. Also wird der Mensch Verlangen haben nach materiellen Gütern, weil diese der Inbegriff dessen sind, was dem Körper behagt. Der Geist kommt also so gut wie nicht zur Geltung, die Seele hört nicht darauf, was der Geist von ihr verlangt; er kann sich nicht durchsetzen, weil der Körper noch das Übergewicht hat und die Seele voll und ganz mit Beschlag belegt, also ihr Sinnen und Trachten beherrscht. Es kann aber die Seele auch die Wertlosigkeit irdischer Dinge erkennen, sie kann des Körpers Begehren als unwichtig ansehen, sie kann mehr verlangen vom Erdenleben, als nur materielle Güter …. dann kommt der Geist zum Recht …. Er äußert sich nun der Seele gegenüber und wird von ihr angehört. Es beginnt die Seele eine andere Richtung einzuschlagen, sie verlangt nun nicht mehr für den Körper, sondern strebt geistige Güter an, sie läßt sich belehren, d.h., sie nimmt widerspruchslos an, was ihr der Geist vermittelt, ja sie fühlt sich beglückt und beachtet stets weniger ihren Körper oder sucht auch ihn dem geneigt zu machen, was der Geist von der Seele verlangt …. die irdische Materie aufzugeben, um geistige Güter einzutauschen. Nun hat der Geist gesiegt über den Körper, beide, Geist und Körper, suchen die Seele für sich zu gewinnen. Und sowie es dem Geist gelingt, die Wünsche des Körpers zu verdrängen, ist er Sieger …. Was aber ist unter Geist zu verstehen? ….

Es ist der Geist das Göttliche im Menschen, es ist das, was den Menschen als Gottes Geschöpf kennzeichnet, es ist der Geist das Band, das den Menschen mit dem Vatergeist von Ewigkeit verbindet. Es ist das Bewußtsein im Menschen, mit dem Vater von Ewigkeit auf ewig verbunden zu sein. Sowie er in Aktion tritt, erkennt sich der Mensch erst als Geschöpf Gottes, zuvor ist er sich nur als Lebewesen bewußt, das dem Leben alles abgewinnen möchte, was dieses bietet. Erkennt sich der Mensch aber, dann ist ihm die Welt nichts mehr, dann sucht er höhere Güter, dann sind seine Gedanken dem geistigen Reich zugewandt, dann sucht er in Verbindung zu treten mit Dem, Der ihm das Leben gab, dann ist sein Denken richtig und sein Wollen und Handeln dem göttlichen Willen entsprechend. Dann wirket also der Geist aus Gott im Menschen, Dem sich nun die Seele überlässet, daß Er sie leite und belehre, auf daß Körper, Seele und Geist nun eins werden und den Zusammenschluß suchen mit Gott, weil der Geist im Menschen unablässig dränget zum Vatergeist, mit dem er untrennbar verbunden ist und bleibt bis in alle Ewigkeit ….

Berta Dudde Kundgabe 4757 – 9. 10. 49 Buch 54

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4757 Body, soul and spirit…. Explanation….October 9, 1949: Book 54

People cannot understand the relationship between body, soul and spirit, which makes it difficult to explain to them the working of the spirit. The spirit is in opposition to the body, whereas the soul finds itself between both, thus it effectively has to side with either the body or the spirit but it can never pay attention to both. In the beginning of embodiment as a human being the soul is totally attached to the body. Hence it endeavours to fulfil the body’s every desire, that is to say thought, feeling and will…. the human soul…. are wholly focussed on the body which, still consisting of matter itself, also seeks to unite with matter. Thus the person will long for material possessions because they epitomise the body’s satisfaction. Therefore the spirit will not come into its own, the soul ignores the spirit’s demands, the spirit cannot find acceptance because the body is still stronger and completely occupies the soul, thus dominating its thoughts and aspirations. However, the soul can also recognise the worthlessness of earthly things, it can consider its bodily wishes to be unimportant, it can demand more of earthly life than mere material goods…. then the spirit comes into its own…. Then it will express itself and be listened to by the soul. The soul will start to move in a different direction, it will no longer ask for the body but strive for spiritual values. It will accept being taught, that is, it shall willingly accept what the spirit conveys. Indeed, it will feel happy and pay consistently less attention to the body, or it will try to incline the body to do what the spirit demands of the soul…. to renounce earthly matter in exchange for spiritual knowledge. Now the spirit will be victorious over the body. Both spirit and body try to win the soul for themselves. And as soon as the spirit has succeeded in displacing the desires of the body, it is the stronger….

But what is meant by spirit?…. The spirit is the Divine in the human being; it is that which identifies the human being as God’s living creation, the spirit is the bond which connects the human being to the eternal Father-Spirit. It is the human being’s realisation that he will always be in contact with the Father of eternity. The human being only recognises himself as God’s living creation when the spirit becomes active, until then he will merely be conscious of himself as a living being who wants whatever life has to offer. But once the human being recognises himself, the world will no longer mean anything to him. Then he will search for higher values, then his thoughts will be directed towards the spiritual kingdom, then he will try to make contact with the One Who gave him life, then his thoughts will be right and his wishes and actions in accordance with divine will. Then the spirit of God will be working within the person. The soul subsequently will give itself to the spirit to be guided and taught so that body, soul and spirit unite at last and seek unity with God, because the human being’s spirit constantly strives towards the Father-Spirit to Whom he is, and remains, inseparably joined for eternity….

Amen

Translated by: Heidi Hanna

https://www.bertha-dudde.org/en/proclamation/4757

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Dies ist der kürzeste und nächste Weg zur Geburt Gottes im Seelengrund.

Ist der Mensch ganz Gott zugewandt, von Ichheit leer und von Gott erfüllt, können keine äußeren Mächte und Kreaturen sein Schifflein, seinen inneren Menschen von der Fahrt zur Höhe ablenken oder es zum Untergehen bringen. Denn Gott erfüllt den inneren Menschen mit solcher Freiheit, solchem Frieden und solcher Festigkeit, daß sie niemand begreift, der sie nicht besitzt.

Es mag vorkommen, daß im Sturm der Welt die Wogen von außen gegen sein Schifflein schlagen, als wollten sie es überschwemmen und in die Tiefe ziehen; aber alles Anstürmen von außen vermag nichts gegen die Sicherheit und den Frieden des Innern.

Aber dieser Friede, den die wahren Gottesfreunde besitzen, ist nicht genug: es bewegt sie, daß sie Gott noch nicht so viel sind, wie sie sein möchten. Sie wollen über die erreichte Höhe hinaus zu noch größeren Höhen hinauffahren. Und wahrlich: Wenn sich das Unnennbare, das Namenlose, das in der Seele ist, der Seelengrund, völlig in Gott kehrt, so kehrt sich damit der ganze Mensch in Gott; und auf diese Einkehr antwortet alles, was namenlos ist in Gott, das Unnennbare, der Gottesgrund, und das göttliche Wort und Licht gebiert sich im Menschen.

Alsdann kann der Mensch sagen: „Ich will hören, was Gott in mir spricht.“ So handeln jene Gottesfreunde, die Dionysius gottförmige Menschen nennt. Dieses gänzliche Eingesenktsein des Seelengrundes in den Gottesgrund vermag kein Verstand zu begreifen. Es ist in seiner Abgründigkeit über alles sinnlich Erfaßbare hinaus.

Diese Wirklichkeit offenbart sich nur solchen, bei denen der äußere Mensch geläutert und der innere Mensch verklärt ist und völlig in sich selber ruht. Diesen Menschen sind Himmel und Erde, Kreaturen und Dinge nichts als ein Schatten des Lichts, in dem sie selbst sind. Sie sind zur Wohnstatt und zum Reiche Gottes geworden, in dem Gott allezeit gegenwärtig ist.

Wenn der Mensch ganz in diesen Grund und das Wesen Gottes entsinkt, muß das Netz notgedrungen zerreißen, das heißt: seine äußere Natur wird darunter leiden und schwach werden. Diese Schwachheit kommt nicht von äußerer Übung, sondern von dem überfließen der Gottheit, die einen solchen Menschen so mit ihrer Kraft überströmt, daß sein irdischer Leib es nicht zu ertragen vermag. Denn Gott hat diesen Menschen so in sich gezogen, daß er ganz durchlichtet und gottfarben wird und Gott seine Werke wirkt.

Ein solcher Mensch hat sein Schifflein zur höchsten Höhe gefahren, sein Netz wohl ausgeworfen und das Höchste gewonnen. Wenn aber das Schifflein auf die Höhe kommt, zerreißt das Netz und das Schiff versinkt: die Ichheit zerreißt, die Eigenheit zerbricht, der äußere Mensch entwird. Leib und Seele entsinken im grundlosen Meer der Gottheit. Dabei fällt der Mensch so in sein unergründliches Nichtsein, daß er allem entwird – auch dem, was er je von Gott empfing – und es lauter in Gott zurückwirft, als hätte er es nie gewonnen und besessen.

So entsinkt das geschaffene Sein ins ungeschaffene Nicht-Sein. Aber darüber kann man mit Worten nichts aussagen. Hier wird das Wort des Propheten im Psalter wahr: „Der Abgrund leitet sich in den Abgrund. Der geschaffene Seelengrund ergießt sich in den ungeschaffenen Gottgrund – und beide werden eins: ein lauteres göttliches Wesen.

Daß uns solche Hinwendung und Auffahrt zur Höhe Gottes gelinge, dazu helfe uns Gott!

Johannes Tauler – Das Reich Gottes in uns –

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Erkennen der Seele

Von Gott sind wir ausgegangen zu Gott kehren wir unweigerlich zurück. Es liegt nur an uns, welchen Weg wir gehen und auch wieviele Umwege nötig sind, um zu erkennen, was unser wirkliches Ziel ist und diesem zuzustreben.

Es ist ein Entwickeln in Freiheit, Gott läßt uns gewähren, er weiß, wie stark die Liebe ist, die uns zu ihm zurückzieht. Und er schickt immer neue Informationen auf die Erde, um die Menschen aufzuklären und uns den Weg zu ihm zurück zu zeigen, von dem wir ausgegangen sind und der letztendlich unser Ziel ist.

Alle Seelen – selbst die hartnäckigsten Anhänger des Gegners Gottes – werden endlich zu ihm zurückfinden, wenn auch nach unendlich langer Zeit.

Es ist wenig bekannt über diese Prozesse und so werde ich in der nächsten Zeit Informationen dazu einstellen, z. B. wie eine Menschenseele zusammengesetzt wird oder wie Seelenbestandteile wieder gesammelt werden, warum Neubannung und auch über das Ziel – die geistige Wiedergeburt.

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BD. Nr. 8564:     Rückführungsprozeß ….

Es kann nichts auf ewig verlorengehen, was einmal aus Mir und Meiner Kraft erstanden ist …. Es bleibt bestehen, weil es unvergänglich ist, und kehrt auch unweigerlich zu Mir als dem Kraftquell von Ewigkeit zurück, weil dies im Gesetz Meiner ewigen Ordnung begründet ist. Aber es konnte sich das Wesenhafte, das aus Mir seinen Ausgang nahm als vollkommenes, göttliches Wesen, im freien Willen verkehren in das Gegenteil, es konnte seine Vollkommenheit dahingeben und sich zu einem widergöttlichen Wesen gestalten …. Und es hat dies getan und wurde nicht von Mir gehindert, weil Ich einen Plan verfolgte, weil Ich Mir für alle „geschaffenen“ Wesen ein Ziel setzte: daß sie zu Meinen „Kindern“ wurden, die nicht Ich Selbst Mir „erschaffen“ konnte, sondern die sich im freien Willen selbst dazu gestalten mußten …. Und also hinderte Ich ihren Abfall von Mir nicht, sondern Ich bereitete für alles einst gefallene Wesenhafte einen Rückführungsprozeß vor: Ich formte die von Mir einst als Wesen ausgestrahlte Kraft um zu Schöpfungswerken aller Art …. Ich löste die Wesen auf in unzählige Partikelchen, von welchen auch die Schöpfungswerke belebt wurden und also die Kraft nun tätig wurde in Meinem Willen …. d.h., naturgesetzlich verrichtete jegliches Schöpfungswerk die ihm zugewiesene Aufgabe, denn nichts ließ Ich erstehen ohne Sinn und Zweck …. Jegliches Schöpfungswerk hatte seine Bestimmung, und Meine Liebe und Weisheit und Macht ließ also eine irdische Welt erstehen, die alle jene gefallenen Seelenpartikelchen barg, die nun langsam ausreiften zur Höhe, weil sie einmal wieder als Einzelwesen sich zusammenfinden sollten, weil sie einmal wieder als der einst gefallene Urgeist sich im Menschen verkörpern sollten, um dann die letzte Willensprobe zu bestehen: sich freiwillig Mir zuzuwenden, wie es (er = d. Hg.) sich einst freiwillig von Mir abgewendet hatte …. Und dieser endlos lange Aufwärtsentwicklungsgang bedeutet nun für das in Partikelchen aufgelöste Urwesen einen Gang des Dienens …. im Gegensatz zum Fall, der die Überheblichkeit und Herrschsucht des Wesens zur Begründung hatte …. Die Rückkehr kann nur stattfinden auf dem Wege unausgesetzten Dienens, das nun zwar im Mußzustand geschieht, bis dann einmal das Wesen im Zustand als Mensch freiwillig dienen soll, angetrieben von der Liebe …. was dann auch sichere Vollendung auf dieser Erde garantiert. Es ist ein endlos langer Weg, den das einst gefallene Wesen zurücklegen muß, bis es im Zustand der Willensfreiheit als Mensch seine letzte Entscheidung treffen kann …. Und dieser Weg ist so entsetzlich qualvoll, daß dem Menschen die Rückerinnerung genommen ist, weil er sich frei entscheiden soll und ihn das Wissen um die Qualen und Leiden des gebundenen Zustandes unfrei machen würde in seinem Wollen und Denken als Mensch …. Denn die Angst würde ihn treiben zum rechten Entscheid, was aber für die Seele und deren Vollendung völlig wertlos wäre …. Der Mensch soll frei aus Liebe heraus dienen und sich selbst zur Reife bringen, und dazu geht er seinen Weg über die Erde …. Denn der Mensch ist der einst gefallene Urgeist, dem durch Meine endlose Liebe alle Möglichkeiten erschlossen werden, wieder zu dem zu werden, was er war im Anbeginn: ein in höchster Vollkommenheit stehendes Wesen, das nun aber im freien Willen selbst die Vollkommenheit erreicht hat, die Ich ihm nicht geben konnte und nun das „erschaffene Werk“ zu Meinem Ebenbild, zu Meinem „Kind“ geworden ist …. Dieses ist das Ziel, das Ich Mir setzte von Anbeginn, das einen endlos langen Entwicklungsweg erforderte und als „Mein Heilsplan von Ewigkeit“ zu verstehen ist …. Und so wisset ihr Menschen, daß ihr jenes gefallene Geistige seid, das sich kurz vor dem Ziel befindet, das darin besteht, daß ihr euch im freien Willen Mir verbindet, was wieder bedeutet, daß ihr euch zur Liebe wandeln sollet, um euch mit Mir als der ewigen Liebe zusammenschließen zu können …. Ihr wisset nun, daß euer Dasein nicht erst als Mensch begonnen hat, sondern daß ihr schon ewige Zeiten bestehet …. Ihr wisset, daß ihr nicht aus Mir in dem Zustand hervorgegangen seid, der nicht vollkommen genannt werden kann, denn ihr habt als Mensch Schwächen und Mängel an euch, ihr seid keine vollendeten Geschöpfe und könnet also auch nie und nimmer in diesem Zustand aus Mir hervorgegangen sein, Der Ich nur Vollendetes schaffen kann …. Und dieses Wissen müßte euch zu denken geben und auch zu der Erkenntnis führen, daß euer Erdenleben auch einen Zweck haben muß: wieder zu der Vollendung zu kommen, in der ihr uranfänglich standet und die ihr freiwillig dahingabet …. Und also wisset ihr dann auch um eure Aufgabe, die darin besteht, euch zur Liebe zu wandeln, die euer Urelement ist, denn ihr seid das gleiche wie Ich in eurer Ursubstanz …. Ihr seid nun zwar als Mensch noch weit von der Vollkommenheit entfernt, ihr seid und bleibt aber göttliche Geschöpfe, die niemals mehr vergehen können und für deren Vollendung Ich immer wieder Sorge tragen werde, die Ich niemals fallenlasse und die einmal ganz sicher das letzte Ziel erreichen: mit Mir aufs innigste vereint zu sein und zu bleiben bis in alle Ewigkeit …. Daß ihr als Mensch wenig darüber wisset, liegt an dem nur schwachen Liebegrad, ansonsten ihr in vollster Erkenntnis ständet, dann aber auch schon eurer Vollendung nahe wäret (seid!). Doch von Mir aus geht euch das Wissen darüber zu, wenn ihr nur bereit seid, es anzunehmen …. wenn ihr nur verlanget, etwas zu erfahren über die Zusammenhänge, die euch selbst, euren Gott und Schöpfer von Ewigkeit und die gesamte Schöpfung betreffen …. Dann werdet ihr wahrlich in aller Wahrheit darüber unterrichtet werden, und ihr werdet nun auch bewußt euren Erdengang gehen mit dem Ziel der letzten Vereinigung mit Mir …. Ihr werdet zur Vollendung gelangen und zu einem Leben in Seligkeit, das ewig währet …. Amen

Bertha Dudde – Kundgabe 8564 vom 20.7. 1963 – Buch 90

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8564 Process of return….July 20, 1963: Book 90

Nothing can be lost forever once it has arisen from Me and My strength…. It continues to exist because it is everlasting and will infallibly return to Me as the eternal source of strength, because this is based on My law of eternal order. However, the being which came forth from Me as a perfect and divine being was also able to voluntarily reverse its nature into the opposite, it was able to relinquish its perfection and shape itself into an anti-divine being…. And so it did and was not stopped by Me because I pursued a plan, because I had a goal in mind for all ‚created‘ beings: that they would become My ‚children‘ which I was unable to ‚create‘, instead, they had to shape themselves into it of their own free will…. Thus I did not prevent their apostasy from Me but prepared a process of return for all once fallen beings: I reshaped the strength I once emanated as a being into all kinds of works of creation…. I dissolved the beings into countless minute particles, which animated the works of creation and thus the strength became active again according to My will…. that is, every work of creation had to fulfil its designated task as a matter of natural law, for I created nothing without reason and purpose…. Each work of creation had its function and thus My love and wisdom and might created an earthly world which sheltered all these fallen tiny particles of soul which gradually increased in maturity because they were intended to one day come together again as individual beings, and this is because they were intended to embody themselves in a human being as the once fallen original spirit in order to pass the final test of will: to voluntarily turn to Me again, just as it had once voluntarily turned away from Me…. And this infinitely long path of higher development signifies a path of service for the tiny particles dissolved from the original being…. in contrast to the fall, which was based on the being’s arrogance and thirst for power…. The return can only take place by way of constant service which, admittedly, happens in the state of compulsion until sooner or later, in the state of a human being, the being shall voluntarily be of service, driven by love…. which then will guarantee its certain perfection on this earth. The path the once fallen being has to take until it can make its final decision in the state of free will as a human being is infinitely long…. This path is so excruciatingly painful that his past memory has been taken away from the human being because he should make a free decision and the knowledge of the agony and suffering in the bound state would enslave his freedom of wanting and thinking as a human being…. For fear would impel him into making the right decision, but this would be utterly worthless for the soul and its perfection….

The human being should freely want to be of service for the sake of love and attaining maturity himself, this is why he lives on earth…. For the human being is the once fallen original spirit to whom My infinite love opens up all possibilities in order to become again what he had been in the beginning: a supremely perfect being but which has attained perfection of its own free will which I was unable to give to the being and thereby the ‚created work‘ has become My image, My ‚child’…. This is the goal had I set Myself from the start, which required an infinitely long path of development and which is to be understood as ‚My eternal plan of Salvation’…. And now you humans know that you are these fallen spirits and have almost reached the goal of voluntarily uniting yourselves with Me which, in turn, means that you should change yourselves into love in order to be able to unite with Me, the eternal Love…. Now you know that your existence did not simply start as a human being but that you already existed for a very long time…. You know that you did not originate from Me in the state that cannot be called perfect, for as humans you have weaknesses and faults, you are not perfect creatures and therefore cannot have come forth from Me in this state, since I can only create something perfect…. And this knowledge should make you think and also lead to the realisation that your earthly life must have a purpose: to achieve the perfection again which was yours in the very beginning and which you voluntarily gave up…. Thus you also know your task which consists of changing into love, which is your fundamental element, for you are the same as I Am in your fundamental substance…. Admittedly, as a human being you are still far removed from perfection, nevertheless, you are and remain divine living creations which can never cease to exist anymore and whose perfection I will take care of time and again, who I will never let fall and who one day will very certainly reach the final goal of being and remaining intimately united with Me for all eternity…. The fact that you know little about it is only due to your weak degree of love, otherwise you would be fully enlightened and also close to perfection. Nevertheless, the knowledge of it is given to you by My side as long as you are merely willing to accept it…. as long as you merely desire to know the correlations concerning you, your God and Creator of eternity and the whole of Creation…. Then you really will be instructed in all truthfulness and also consciously travel your path on earth with the goal of final union with Me…. You will attain perfection and a life in beatitude which will last forever….

Amen

Translated by: Heidi Hanna

https://www.bertha-dudde.org/en/proclamation/8564

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Pfingstbotschaft

BD. Nr. 8516:     Ausgießung des Geistes …. Pfingsten ….

Es war erst nach Meinem Kreuzestod möglich, daß Ich Meinen Geist ausgießen konnte, weil zuvor kein Mensch fähig gewesen wäre, etwas Göttliches in sich zu bergen, da die Urschuld der Gottgegnerschaft noch auf den Menschen lastete. Mein Geist aber ist die Ausstrahlung Meiner Selbst, und niemals konnte ein schuldbeladener Mensch Empfänger dieser Ausstrahlung sein, denn es bestand eine zu tiefe Kluft zwischen dem Schuldig-Gewordenen und Mir. Ich aber habe im Menschen Jesus die Sühne geleistet für jene Schuld, und jeder Mensch, der Mein Erlösungswerk annimmt, kann nun auch sich selbst so zubereiten, daß er Meine Liebeanstrahlung wieder empfangen kann, und d.h. auch, daß Ich Selbst in dem Menschen Wohnung nehmen kann und als Zeichen Meiner Gegenwart ihn erfüllen kann mit Meinem Geist …. Sein Denken und Wollen wird nun bestimmt von der Kraft des Geistes, er kann nichts Falsches denken und wollen, solange Mein Geist in ihm wirket …. Denn er lässet Mich vollbewußt in ihm wirken, er öffnet sich, indem er sich Mir innig verbindet und Ich also den Liebelichtstrahl in sein Herz senken kann, der alles erleuchtet …. der ihm nun ein Wissen schenkt in hellster Klarheit, so daß der Mensch aus der bisherigen Finsternis heraustritt und er durch Meinen Geist in alle Wahrheit eingeführt wird, wie Ich es verheißen habe. Es mußte diesem Akt der Ausgießung des Geistes, der bei Meinen Jüngern allen Menschen sichtbar vor sich ging, der Kreuzestod vorausgehen, es mußte zuvor Mein Gegner besiegt werden, so daß er nicht mehr zwangsmäßig die Menschen in der Finsternis erhalten konnte, sondern er denen die Freiheit geben mußte, die sich Mir zuwandten, die sich von Mir erlösen ließen, d.h. bewußt Mein großes Erbarmungswerk anerkannten und daran teilhaben wollten …. Für diese also war der Tod …. die große geistige Finsternis …. überwunden, sie konnten sich selbst zu Gefäßen herrichten, in die sich Mein Geist verströmen konnte …. Sie befanden sich nun nicht mehr in irrigem Denken, sie erkannten die Wahrheit und strebten sie auch vollbewußt an, sie traten aus dem Zustand völliger Erkenntnislosigkeit heraus, ihnen wurde Licht …. Mein Geist durchflutete sie, und sie näherten sich nun auch wieder Mir Selbst, das Geistesfünkchen in ihnen, das als Mein Anteil in ihnen schlummerte, strebte dem Vatergeist von Ewigkeit zu, mit dem es unlösbar verbunden war. Es war …. ganz einfach gesagt …. die Bindung mit Mir wiederhergestellt, die die Wesen selbst einstmals freiwillig unterbrochen hatten, und ein Wesen, das Mir wieder verbunden war, Der Ich das Licht bin von Ewigkeit, mußte nun auch von Meinem Licht durchstrahlt sein, und all sein Denken kann nur noch recht sein. Er muß die Wahrheit erkennen, und der Mensch muß diese Wahrheit nun auch vertreten, weil ihn der Geist dazu treibt, die Wahrheit zu künden allen seinen Mitmenschen …. Und das war auch die Mission Meiner ersten Jünger, die dazu durch die Ausgießung des Geistes befähigt waren, in die Welt hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden allen Völkern. Sie mußten selbst in der Wahrheit stehen, um diese weitergeben zu können, und wenngleich sie auch während Meiner Lehrjahre von Mir Selbst eingeführt wurden in die Wahrheit, so mußte dennoch erst die Ausgießung Meines Geistes vorangehen, auf daß sie nun auch hell und klar wußten um ihre Aufgabe und keinerlei Unwissen sie mehr bedrücken konnte, denn sie waren nun durch Meinen Geist von Mir Selbst gelehrt, Der Ich bei ihnen blieb, wie Ich es verheißen hatte. Und so auch wird sich Mein Geist immer wieder ergießen über Menschen, die Mir dienen wollen, die sich herrichten zu Gefäßen, in die Mein Geist einströmen kann, und die gleich Meinen ersten Jüngern den Mitmenschen die Wahrheit bringen wollen in der Erkenntnis, daß ihnen (diesen) nur die reine Wahrheit Rettung bringen kann in der großen geistigen Not …. Und Mein Geist wird wirken in jenen, auf daß die Finsternis verjagt werde und die Menschen sich wieder in rechtem Denken bewegen, die Mir dienen wollen und mithelfen an der Erlösung der irrenden Seelen. Es kann kein Mensch geben, was er nicht besitzet …. Ich will aber euch, Meine Diener, reich bedenken, auf daß ihr wieder austeilen könnet euren Mitmenschen, die dringend der Unterstützung bedürfen, weil sie allein nicht die Bindung mit Mir anknüpfen …. Doch ihr, die ihr um alle Zusammenhänge wisset, ihr könnet sie aufklären und sie doch noch veranlassen zur Änderung ihres Willens. Und ihr werdet immer reiches Geistesgut empfangen können, und immer …. wenn ihr Fragen stellet, werden sie euch beantwortet werden, so daß ihr in der Antwort auch den Geber dessen erkennen könnet, was ihr nun weiterleiten sollet …. Denn viele Menschen und viele Seelen im jenseitigen Reich werden fragen und rechte Antwort begehren …. Und diese können sie nun auch durch euch entgegennehmen, denn Ich weiß um alle Gedanken, die in den Herzen aufsteigen, und Ich werde jeden Menschen bedenken seiner Aufgabe (Auffassungsgabe) gemäß. Und das ist Mein Wirken in euch …. das Wirken Meines Geistes, das die ersten Jünger erfahren durften an sich selbst nach Meiner Himmelfahrt. Auch ihnen mußte immer wieder Meine Liebe zu Hilfe kommen, denn um den Auftrag auszuführen, den Ich ihnen gegeben hatte, waren sehr viele Kenntnisse nötig, und niemals hätten sie diese Aufgabe ausführen können ohne Meine offensichtliche Unterstützung, denn Ich belehrte sie dauernd durch den Geist, und so brauchten sie nicht zu fürchten, unfähig zu lehrender Tätigkeit zu sein oder ein falsches Geistesgut zu verbreiten, und sie konnten nun ihr Amt gut verwalten …. sie konnten Mein Evangelium verkünden, wie es Mein Wille war …. Und die gleiche Aufgabe stelle Ich auch heut Meinen letzten Jüngern auf dieser Erde, daß sie den Menschen die Wahrheit bringen, die nur von Mir Selbst ausgehen kann. Denn es steht die Erde in tiefster Finsternis, Irrtum und Lüge sind so verbreitet, daß die Menschen den ernstesten Willen aufbringen müssen, um zur Wahrheit zu finden und sie (diese) dann auch zu erkennen als solche. Sie können aber nur durch die Wahrheit selig werden, weil sie nur Mich erkennen und lieben lernen, wenn ihnen reine Wahrheit über Mich und Mein Wesen zugeführt wird. Und dieses Wissen, die reine Wahrheit, kann ihnen nur durch Meinen Geist vermittelt werden, aber sie wird euch auch vermittelt, weil Ich euch liebe und ihr nur die innige Bindung mit Mir gleichfalls durch Liebe herzustellen brauchet, um den Geistesfunken in euch, der mit dem Vatergeist von Ewigkeit unlösbar verbunden ist, zur Entäußerung zu veranlassen …. Dann kann Ich also Selbst euch ansprechen und euch in einen Zustand der Erkenntnis versetzen, und ihr werdet nun auch wissen, was ihr tun müsset, um euer Ziel …. den Zusammenschluß mit Mir …. zu erreichen noch auf Erden. Denn wenn Ich Selbst euch belehre, dann werdet ihr wahrlich recht unterwiesen, und ihr werdet dann sicher auch eure Erdenaufgabe erfüllen und euch wandeln zur Liebe, ihr werdet wieder euer Urwesen annehmen und selig sein, wie ihr es waret im Anbeginn ….

Amen

Bertha Dudde – Kundgabe 8516 – 2. 6. 1963 – Buch 89

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8516 The outpouring of the spirit…. Whitsun….June 2, 1963: Book 89

Only after My crucifixion was it possible for Me to pour out My spirit, for prior to this no human being would have been capable of sheltering anything divine within himself, since humanity was still burdened by the original sin of the antagonism against God. My spirit, however, is the emanation of Myself, and no human being burdened by guilt could ever have been a recipient of this emanation, for the gulf which existed between what had become guilty and Myself was too deep.

But I, in the human being Jesus, have made Amends for this guilt, and everyone who accepts My act of Salvation is now also able to prepare himself such that he can receive My illumination of love again, and that means that I Myself can take abode in the person and as evidence of My presence can also permeate him with My spirit…. Then his thoughts and intentions will be determined by the strength of the spirit, he cannot think and want something wrong as long as My spirit works in him…. For he completely consciously allows Me to work in him, he opens himself by intimately uniting with Me and thus enables Me to lower the light ray of My love into his heart which illuminates everything…. giving him the most bright and clear knowledge, so that the human being will emerge from his present darkness and be guided into every truth by My spirit, as I have promised.

This act of the outpouring of spirit, which took place in My disciples in full view of all people, had to be preceded by My crucifixion, My adversary had to be defeated first so that he would no longer be able to forcibly keep people in darkness but had to release those who turned to Me, who allowed themselves to be redeemed by Me, that is, who consciously acknowledged My great act of mercy and wanted to partake of it…. Thus death…. the immense spiritual darkness…. had been conquered for them, they were able to prepare themselves as vessels for the outpouring of My spirit…. Now they no longer experienced wrong thoughts, they recognised the truth and also fully consciously aspired to it, they emerged from the state of complete ignorance, they became enlightened…. My spirit permeated them, and now they also came closer to Me again, that tiny spark of spirit, which as part of Myself had rested dormant within themselves, aspired towards the eternal Father-Spirit to which it was inseparably connected. Very simply put…. the connection with Me…. having once been voluntarily discontinued by the beings, was restored again, and a being that was once more in contact with Me, the Eternal Light, had to be permeated by My light too, and its every thought can then only be right. He has to recognise the truth, and then the human being also has to uphold this truth, because he is urged by My spirit to proclaim the truth to all of his fellow human beings…. And this, too, was My first disciples‘ mission, whom the outpouring of My spirit enabled to go out into the world and proclaim the Gospel to all nations. They had to possess the truth themselves in order to pass it on, and even though during My years of teaching they had been instructed in the truth by Me, the outpouring of My spirit nevertheless had to take place first so that they then would brightly and clearly recognise their task and no longer be burdened by ignorance, for they were instructed through the spirit by Myself, Who stayed with them as I had promised.

And thus, time and again I will pour out My spirit upon people who want to serve Me, who prepare themselves as vessels into which My spirit can flow and who, like My first disciples, want to bring the truth to people in the knowledge that only the pure truth can help people in their immense spiritual adversity…. And My spirit will be effective in them so that the darkness will be dispersed and the people desiring to serve Me by assisting in the redemption of errant souls will think correctly again. No person can give what he does not have….

However, to you, My servants, I want to give abundantly, so that you can impart it again to your fellow human beings who urgently require your support, since they will not establish the relationship with Me on their own…. Yet you, who know all correlations, can enlighten them and even now persuade them to their change their will. And you will always be able to receive spiritual knowledge in abundance, and at all times…. when you ask questions, they will be answered such that you will also be able to recognise the Provider, which you then should pass on…. for many people and countless souls in the kingdom of the beyond will ask questions and desire truthful answers…. they will be able to receive them from you, for I know all thoughts arising from the heart and will give to every person according to his task (comprehension).

And this is My working in you…. the working of My spirit, which the first disciples were allowed to experience for themselves after My ascension. They, too, had to be assisted by My love time and again, for in order to implement the task given to them by Me they required extensive knowledge, and without My obvious support they would never have been able to accomplish this task, for I constantly instructed them through the spirit. Thus they did not have to be afraid to be incapable of working as teachers or of spreading incorrect spiritual knowledge and were able to administer their office well…. they were able to proclaim the Gospel in accordance with My will….

And today, too, I give My last disciples on this earth the same task of taking the truth to people, which can only come forth from Me directly. For the earth is engulfed by profound darkness, errors and lies are so widespread that people have to muster an utterly sincere will in order to find the truth and then also to recognise it as such. But only through truth can they become blessed, because they can only learn to recognise and love Me when the pure truth about Me and My nature is imparted to them. And this knowledge, the pure truth, can only be imparted to them through My spirit, but it will also be clarified for you, because I love you and you only need to establish a heartfelt bond with Me through equal love in order to induce the spiritual spark in you, which is inseparably connected to the eternal Father-Spirit, to express itself…. Then I can speak to you Myself and place you into a state of cognition, and then you will also know what you have to do in order to achieve your goal…. the unification with Me…. while you are still on earth. For when I instruct you Myself you truly will be taught correctly, and then you will accomplish your task on earth for sure and change yourselves into love, you will adopt your fundamental nature again and be blissfully happy, as you were in the beginning….

Amen

Translated by: Heidi Hanna

https://www.bertha-dudde.org/en/proclamation/8516

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Weisheit der Abgeschiedenheit

„So seid nun weise und wachsam im Gebete.“ 1. Petr. 4;8

Wir feiern mit dem Pfingstfest die Sendung des Heiligen Geistes, der von den Jüngern in einer besonderen Weise empfangen wurde. Das war nötig, da sie im Anfang standen und da ein neues Leben in ihnen begann, aber auch um derer willen, die noch dazu gelangen sollten.

Solange sie in der Zeit lebten, nahmen sie im Empfangen des Heiligen Geistes ständig zu. Gleich ihnen soll jeder Gottesfreund das Fest des Heiligen Geistes alle Tage und Stunden begehen, damit er ihn jederzeit empfange. Je größer seine Bereitschaft und Empfänglichkeit und je tiefer er sich einwärts wendet, desto vollkommener wird er den Heiligen Geist empfangen.

Was den Jüngern am Pfingsttage zuteil wurde, das findet alle Tage geistig bei denen statt, die sich gründlich dazu bereiten: zu ihnen kommt der Geist Gottes mit immer neuen und besonderen Gaben, solange sie leben, nach innen gewendet und bereit sind, ihn zu empfangen.

Und worin besteht nach Petrus die rechte Bereitung? „Seid weise und wachsam im Gebet.“

Weisheit meint Wohlvertrautheit und Wohlbewandertsein und bedeutet, daß wir bei all unserem Tun und Lassen jedes Ding mit dem Licht unserer Urteilskraft durchschauen, so daß uns wohl vertraut ist, womit wir umgehen, und wir bereit sind, das Beste aus ihm zu gewinnen.

Die höchste Bereitschaft nun, den Geist Gottes zu empfangen und ihn unmittelbar in sich aufzunehmen, besteht im Abgeschiedensein und Lassen, in Innigkeit und Einigkeit. Wer diese vier hat und darin zunimmt, der ist am besten bereitet für den Empfang des Geistes Gottes.

Worin besteht nun das erste von diesen vieren: wahre Abgeschiedenheit?

Sie besteht darin, daß der Mensch sich von allem abwendet und abzieht, das nicht Gott ist, und mit dem Lichte seiner Urteilskraft alle seine Gedanken, Worte und Werke verständnisvoll daraufhin durchschaut, ob da im Grunde etwas ist, das nicht Gott ist, nicht Gott im Tun wie im Lassen im Sinne hat, damit er das, was auf anderes als Gott abzielt, ausschließe und von sich abscheide.

Das ist nicht nur die Aufgabe der dem inneren Leben zugewandten Gottesfreunde, sondern die jedes Menschen. Denn man findet viele gute Menschen, die sich im rechten Denken und Handeln üben und doch von wahrer Innerlichkeit nichts wissen. Auch sie sollen sich gewöhnen, darauf zu achten, ob das, was sie denken und tun, sie etwa von Gott wegführt, damit sie das lassen. Auch sie bedürfen der Einwärtswendung und der Abgeschiedenheit, wenn sie den Geist und die Gaben Gottes empfangen wollen.

Nun ist die Abgeschiedenheit und die Empfangsbereitschaft bei den Menschen sehr verschieden: Die einen empfangen den Geist in bildlicher Weise mit den Sinnen, andere nehmen ihn in die Kräfte der Vernunft auf, und wieder andere nehmen ihn darüber hinaus in den Grund der Seele auf, in das heimliche Reich, in dem das Bild und das Licht Gottes verborgen schlummert. Hier findet der Geist seine wahre Stätte, und da allein werden seine Gaben in göttlicher Weise empfangen.

So oft der Mensch in diesen Grund hineinschaut mit dem Licht der Unter-scheidungskraft und sich hier ganz Gott zuwendet, gelangt er zur Durchgeistung und empfängt vom Geiste Gottes neue Gnaden und Gaben, wenn er in Weisheit und Abgeschiedenheit ganz nach innen gewendet ist und mit wahrem Ernst bei seinen Worten und Weisen, Werken und Wegen darauf achtet, daß da nichts sei, das nicht von Gott ist oder auf Gott hinzielt.

Mit dem Licht der Unterscheidungskraft soll er seine Tugenden prüfen, ob sie aus Gott geboren sind, und soll dahin wirken, daß alle Kräfte, Strebungen und Tugenden der göttlichen Ordnung entsprechen und alles zu Gott hin, mit Gott und durch Gott getan werde. ..

…Wenn dann der Geist Gottes findet, daß der Mensch das Seine tut, kommt er mit seinem Licht, überstrahlt das natürliche Licht der Urteilskraft, läßt die übernatürlichen Tugenden wie Glaube, Liebe und Gewißheit erstehen und leitet den Menschen in dieser Abgeschiedenheit in die Einheit mit Gott.

Doch beachte man wohl, daß auch in den Menschen, der nur Gott im Sinn hat, zuweilen das bange Gefühl kommt, nicht in allem Gott im Sinn gehabt zu haben, und Trauer um das Fernsein Gottes.

Woher nun dieses Gefühl auch immer kommen mag, von innen oder von außen her, in jedem Falle soll man ihm mit Sanftmut und Lassen begegnen.

Manche versuchen hier, es mit Gewalt zu überwinden. Sie rennen hier hin und dorthin, suchen bei Gottesfreunden und Weisen Trost und Belehrung, stürzen sich in geistige Übungen – und werden dadurch nur noch verwirrter.

Wenn Dunkelheit in einem ersteht, soll man es halten wie bei einem Unwetter: man geht unter ein Dach und wartet gelassen, bis das Gewitter vergeht. So soll der Mensch, wenn Anfechtung, Zweifel und Bangigkeit ihn überfällt, sich nach innen wenden, sich lassen, sich dem Frieden Gottes überlassen und in Gelassenheit auf Gott warten.

Wenn er so in Sanftmut unter dem Dach Gottes steht, ist das besser als alle Bemühungen des Ich, von sich aus die Not zu brechen, auch wenn man meint, damit Gott näher zu kommen. Denn mit all diesem Tun hat der Mensch sich selbst im Sinn und seinen Eigenwillen. ..

Darum die Forderung, weise zu sein, die Jesus durch das Gleichnis ergänzt: „Seid weise wie die Schlangen.“

Wenn die Schlange merkt, daß ihr Äußeres zu altern und einzuschrumpfen beginnt, sucht sie eine Stelle, wo zwei Steine nahe beieinander liegen, und zieht sich zwischen diesen ganz eng hindurch, so daß die alte Haut abgeht und darunter die neue Haut zum Vorschein kommt.

Genau so soll der Mensch es machen mit der ,alten Haut‘, d. h. mit allem, was er von Natur hat, wie groß oder gut es auch sei, also mit dem äußeren Menschen, damit der neue, der innere Mensch ganz zum Vorschein komme. Und er soll sich ständig daraufhin prüfen, ob etwas an ihm und in ihm am Veralten und darum abzustreifen sei, und sich immer wieder auf sein wahres Selbst besinnen und zurückziehen.

Bei alledem soll er sich bewußt bleiben, daß alles, was Gott ihm jeweils in der Zeitlichkeit zufügt oder an Schickungen zuläßt, sei es Glück oder Unglück, Lust oder Leid, ihm zum Vollkommenerwerden dient. Denn was auch immer über ihn kommt, ist von Gott so vorgesehen und vorher in ihm gewesen, so daß es in dieser Weise geschehen muß.

Wer dessen bewußt ist, der erregt sich nicht über die Dinge und Umstände, sondern bleibt allezeit im Frieden. Diesen Frieden in allen Dingen und Lagen lernt und gewinnt man allein in wahrer Abgeschiedenheit und Innigkeit. Wer ihn haben will, muß sich nach innen wenden; denn dort allein wird er gefunden und gefestigt. Und je mehr der Friede zunimmt, desto vollkommener wird der Geist Gottes gegeben und desto reicher empfangen.

Das sei durch ein anderes Gleichnis verdeutlicht: Wie der Landmann im März, wenn er sieht, daß die Tage zunehmen und die Sonne an Kraft gewinnt, seine Bäume behaut und beschneidet, das Erdreich umgräbt und das Unkraut ausjätet, so sollen wir uns selbst umgraben, die Ackerscholle unserer Gedanken und Werke umkehren, daß wir den Grund prüfen, und wir sollen unsere Bäume beschneiden, d. h. unsere äußeren Sinne und niederen Strebungen und Kräfte, und alles Unkraut gründlich ausjäten.

Vor allem gilt es die sieben Hauptfehler gründlich auszujäten: Hoffart innen und außen, Geiz und Zorn, Haß, Neid und Unkeuschheit, Leibes- und Sinnenlust in aller Weise, in unserer Natur wie in unserem Geiste, daß sich da kein Mangel und keine Trägheit verberge, vielmehr alles, was nicht auf Gott zielt, ausgemerzt werde.

Aber noch ist es dürr und kalt und hart in uns. Die Sonne gewinnt an Kraft, sie steigt höher und der Sommer naht. Wenn der äußere Mensch und die niederen und höheren Kräfte und schließlich der ganze Mensch außen und innen wohl bereitet sind, kommt die göttliche Sonne und leuchtet in den wohl vorbereiteten Acker der Seele bis in den Grund, und dann beginnt eine echte Maienblüte, der ein wonniger Sommer folgt.

Also verleiht der gütige Gott dem Geiste, zu grünen, zu blühen und herrliche Frucht zu tragen. Wenn der Heilige Geist seinen seligen Glanz und göttlichen Schein unmittelbar und gegenwärtig in den Seelengrund ergießen kann – welche Freude und Wonne erquillt da! Von dieser Wonne, die der Geist Gottes da unserem Geiste schenkt, nur einen Tropfen zu schmecken, ist beseligender denn alle Beglückungen, mit denen die Welt und die Kreaturen uns zu erfreuen vermögen.

Manche, die diese göttliche Seligkeit in sich erfuhren, möchten gern nur noch in diesem Genießen verweilen und verbleiben. Sie meinen, dieser erste Strahl sei die ganze Sonne, und möchten sich gern darin niederlegen und ausruhen. Aber wer so handelt, der steht still, bleibt zurück und gelangt weder zum Blühen noch zum Fruchttragen.

Andere bleiben dadurch zurück, daß sie beim Empfangen und Gewahrwerden dieser Seligkeit in unechte Freiheit verfallen und sich, statt ihrem Ich zu entwachsen, ganz auf ihr Ich zurückziehen und ihre Lust und Befriedigung im Selbstbesitz sehen. Sie meinen, sie könnten sich darauf verlassen, dünken sich darin sicher, werden schwach und verwöhnt und wähnen, sie brauchten nicht mehr zu leiden und zu wirken wie vorher, sondern könnten sich ganz abgeschieden halten. ..

…Wenn aber die Welt das merkt, gießt sie falsche Süßigkeit darein, damit der Mensch ihr verhaftet bleibe, das unechte Selbst zurückbleibe und nicht zum göttlichen Blühen und Fruchttragen gelange.

Was sollen wir da tun? Sollen wir uns dieser Seligkeit entziehen?

Keineswegs. Wir sollen sie vielmehr dankbar hinnehmen und sie willig wieder Gott zutragen, indem wir mehr tun als vorher, mehr danken und loben, mehr lieben und helfen als vorher, also unser brennendes Verlangen nach Gott in allen Dingen und Werken vervielfachen.

So oft wir uns mit solcher Innigkeit Gott zuwenden und uns ihm in williger Hingabe darbieten, so oft kommt Gott uns mit neuen Gaben entgegen in jedem Augenblick. So erwächst aus der Seligkeit größere Innigkeit.

Das meint Petrus, wenn er uns mahnt, weise und wachsam zu sein und nicht träge zu werden und einzuschlafen. Denn wer schläft, schafft nicht und kommt nicht voran. Der wache und wachsame Mensch vollbringt sein Werk mit Freude, Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit.

In solcher Weise sollen wir wach sein bei allem, was wir tun, stets auf uns selbst acht geben und auf den Gott in uns, und sollen uns von seiner Gegenwart in uns bis in die letzten Winkel unserer Sinne und unserer Seele erfüllen lassen, außen und innen, damit wir des göttlichen Lichts gewahr und teilhaftig werden und in diesem Lichte blühen und Frucht tragen.

Wahre Abgeschiedenheit besteht aber nicht nur darin, daß der Mensch sich von aller äußeren Mannigfaltigkeit gelöst hat, sondern auch darin, daß er sich von der inneren Mannigfaltigkeit der bildenden Kräfte mit ihren Gedankenbildern und Phantasien abwendet und in der Einsamkeit verbleibt.

Denn erst, wenn er all dies gelassen hat, kommt Christus, auf den er wartet, in einem Blick

und führt ihn mit diesem Blick über alle Dinge hinaus und entschädigt ihn für all sein Warten.

Danach aber kommt die innere Finsternis, das völlige Alleinsein und der steile einsame finstere Weg, auf dem er nichts weiß und nichts hat und auf dem ihm alles begegnet, was er längst überwunden und besiegt glaubte: all das schreckt ihn nun. Aber all das dient nur dem Entwerden des Ich und allen Ichverlangens.

Wenn er dem entworden ist, kommt Gott und macht ihm mit einem Blick die ewige Liebe gewiß.

Das geschieht, wenn wir „weise und wachsam sind im Gebet“. Darin berühren wir das Letzte. Was meinte Petrus mit dem Gebet? Meinte er etwa das Gebet des Mundes? Nein, er meinte mit Jesus jene Anbetung Gottes im Geiste und in der Wahrheit, von der die Meister sagen, sie sei ein Aufgehen des Gemüts in Gott.

Das Lesen mit den Sinnen und das Beten mit dem Munde kann dazu dienen und dorthin führen, und dann mag bei des gut sein. Aber wie mein Rock und meine Kappe nicht ich sind, sondern mir nur dienen, so ist das Gebet des Mundes nicht das wahre Gebet, sondern dient ihm nur und hilft dazu, daß Geist und Gemüt sich unmittelbar in Gott einsenken. Das erst ist das wahre Gebet.

Und dieses wahre Gebet denkt und spricht man ohne Unterlaß im Himmel. Es trägt das Gemüt gänzlich hinauf, so daß Gott unmittelbar in unser Innerstes und Innigstes, den Seelengrund, eingehen kann, in dem wahres Einssein ist.

Von diesem innersten Grund sagt Augustinus, die Seele habe in sich einen verborgenen Abgrund, der habe mit der Zeit und der äußeren Welt nichts zu tun und sei weit erhaben über den äußeren Menschen und das Ich, das dem Körper Leben und Bewegung gibt.

Hier, in dem Grunde der Seele, ist die Stätte und das Reich Gottes. Hier wird der Mensch ganz still und wesentlich und immer mehr abgeschieden und nach innen gewendet, immer lichter und gelassener; denn Gott selbst ist hier in seinem Reiche und wohnt und wirkt hier.

Von hier aus kehrt der wahre Beter dann wieder in das äußere Leben zurückt, wendet sich mit inbrünstiger Liebe und Hilfsbereitschaft allem zu, für das Gott ihn vorgesehen hat, und widmet sich, um Rat zu schaffen, mit ganzer Liebe der Not der Menschen, indem er, wie man mit einem Blick viele Menschen umfaßt, alle mit sich in den Seelengrund hinabträgt, in den Abgrund der göttlichen Liebe, daß sie allen zuteil werde.

So senkt er sich in den Abgrund der Einigkeit und kehrt wieder hervor und bleibt vom mit seinem innersten Wesen in dem Grunde, aus dem auch sein Wollen und Handeln erfließt.

In einem solchen Menschen findet man nur göttliches Wollen und Leben. Er dient Gott zuliebe und allen Menschen zum Troste und zur Vollendung. Er wohnt in Gott, und Gott wohnt in ihm.

Daß wir alle diese Abgeschiedenheit und Einswerdung erreichen, dazu helfe uns Gott!

Johannes Tauler – Das Reich Gottes in uns

Schwere Fragen

oder Hilfe in Notlagen. Gott läßt uns nicht alleine, wir können uns jederzeit an ihn wenden., wenn wir Probleme haben, aber insbesondere, wenn wir uns ihm nähern wollen. Unsere Freiheit ist ihm heilig, aber er steht jederzeit bereit, wenn wir Fragen haben und uns in Not befinden.

Und so wie Gott uns bedingungslos liebt, so können wir ihm absolutes Vertrauen entgegen bringen und uns ihm so annähern.

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Erbetet die Lösung all eurer Fragen

Ihr werdet noch oft vor schweren Fragen stehen. ICH weiß es wohl. Daß ICH dies zulasse, hat einen tiefen, heiligen Grund: Daß ihr aus vollem, Herzen zu MIR ruft und euch und alles MIR zu eigen gebt.

Wenn ihr nicht wißt, was das Rechte ist, das ihr tun sollt, wo und wie auch immer, dann betet, betet so lange, bis ihr eine heilige Gewißheit in euch tragt, daß nur dieses Mein Wille ist.

Ja ICH sage euch: Ihr könnt von MIR alle Lösungen, Erlösungen erbeten, denn wenn ihr betet in einer heiligen Frage um die heilige Antwort, um Meinen Vaterwillen, dann erhebt ihr eure Seele zu MIR und auch die Frage. Dann werdet ihr aus Meinen göttlichen Händen die Krone empfangen, einen heiligen Lohn, die Erlösung.

ICH sage euch: Ihr werdet noch vor sehr schweren Fragen stehen und dann hilft nur dies eine, daß ihr betet und betet, daß ihr euch mit euren Fragen im Gebet zu MIR begebt und in MIR lebt.

Wißt, jene Fragen, welche euch dereinst im Herzen liegen werden, die kann nur ICH lösen, sonst kein Wesen. Erhofft die Lösung dieser Frage nur von MIR. Ja ICH sage euch: Erbittet MICH als die Lösung dieser Fragen.

Doch wie wird die Lösung aussehen?

Doch nur so, daß ICH in allem bei euch bin und ICH euch Selbst führe, ganz persönlich. Ja ICH sage euch: Dorthin muß die Kunst eures Gebetes gehen, daß ihr MICH zu euch herbetet, daß ihr MICH veranlaßt, bei euch zu weilen, um euch zu führen in allen Fragen.

Ja fürwahr, wer so betet, dem werde ICH als die heilige Lösung aller Fragen zur Seite stehen und ICH werde in allem die Erlösung sein.

Ihr könnt beten:

„Fragend ist oft unser Herz in vielen Dingen. Wir wissen nicht, wohin wir laufen sollen, was Du, o Vater, mit uns willst. Wir wissen nicht, was Dein Wille ist. Vater, wir wollen nicht mehr selbst wollen, wir wollen ersterben alles menschlichen Willens. Herr, will Du in mir! Herr, Dein Wille sei meine Fährte! Dein Wille sei die Kraft, welche meinen Weg gestalte! Dein Wille sei der Herrscher meines Lebens, er führe mich recht zu Dir, der ewigen Liebe. Herr, aller Fragen Ziel bist Du. Aller Wege Ziel bist Du. Aller Rätsel Lösung bist Du. Also wollen wir Dich, den Vater, annehmen also wollen wir Dich, den Vater, in allem suchen, also wollen wir Dich, den Vater, in allem lieben, in allem verstehen, in allem besitzen.“

ICH sage euch: Würdet ihr auf jede Frage, welche euch bewegt, MICH, euren göttlichen Vater, als die Lösung annehmen, würdet ihr sagen: JESUS, Du bist die Antwort Selbst. Und lhr hättet recht gesprochen, ihr hättet ein heiliges Geheimnis gelüftet.

Um was ihr auch immer fragen mögt, nehmt Meine göttlichen Wesenheit als die Lösung und ihr habt die Erlösung in allen Fragen.

Es ist nicht wichtig, daß ihr wißt wie, wo, und was, sondern dies sei euch wichtig, daß ICH allein die Lösung bin. Wenn ihr MICH so angenommen habt ICH sage euch: Ihr werdet dann auch im Äußeren die allein richtige Lösung finden.

Doch wenn ihr nicht den Erlöser angenommen habt, daß er euch löse alle Knoten, dann bleiben die vielfältigen, die zwiespältigen Gedanken in euch und sie werden euch dann nicht zum Lichte führen, sie werden euch vielmehr im Finstern irren lassen.

Wißt, wo ihr keine Antwort habt, da nehmt MICH dafür und ICH will die Antwort in allen Fragen sein auf ewig. Amen.

Johannes Widmann, 2.12.1967

https://www.jesu-christ.us/Offenbarungsliste.php?zeig=Gotteswort/Johannes_Widmann/Erbetet_die_Loesung_all_eurer_Fragen_Joh_Widmann_2-12-1967.jc

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