Endzeit

was bedeutet das? Endzeit? Geht die Erde unter und mit ihr alles Leben? Wird sie zerstört? Nein, es ist ein Ende, das Ende des bekannten irdischen Lebens, und es ist Zeit dafür.

Die äußere Verschmutzung der Erde hat ein kaum vorstellbares Maß erreicht. Die Auswirkungen der Ausbeutung der Erde durch den Menschen treten immer mehr zutage. Konnte man bisher noch versuchen, darüber hinwegzusehen, so werden die Zerstörungen im Äußeren immer offensichtlicher.

Das ist aber nicht alles, das andere ist die Innenweltverschmutzung, das innere Verarmen, der Egoismus, Eigensinn und Hochmut der Menschen, die sinnlose Gewalttätigkeit in den Großstädten oder bei Amokläufen. Das immer mehr eingeengte, überwachte, kontrollierte Leben durch die Staaten, große Konzerne und Sozial Media. Zudem wird Betrug wird immer normaler.

Und dann die soziale Ungerechtigkeit, die einen leben in einem unvorstellbaren Luxus, die anderen haben Probleme, sauberes Wasser oder genügend Nahrung zum Überleben zu bekommen, jeden Tag verhungern oder verdursten Menschen oder sterben an behandelbaren Krankheiten.

Gleichzeitig wird weltweit weiter aufgerüstet und natürlich werden die Waffen auch eingesetzt werden. Die Kriegsgefahr wächst.

Die Änderungen der Umwelt und das Wissen um das Sterben auf der Erde engen die Menschen in ihrem Leben immer mehr ein, sie haben Angst, sie sind nicht mehr frei in ihren Entscheidungen, scheinbar gebunden durch äußere Umstände und dadurch wird der eigentliche Sinn des Lebens, die freie, unabhängige, innere Entwicklung des Einzelnen erschwert.

Nicht für alle, es scheiden sich hier die Geister, die einen werden immer sensibler und entwickeln sich im Innern weiter, aber es wird für sie schwer, den negativen Einflüssen standzuhalten und die anderen sind in den äußeren Einflüssen gefangen und bleiben stehen oder fallen in ihrer Entwicklung zurück.

Wäre es nicht schön, in einer reinen Umwelt, ohne diese ganzen negativen Belastungen zu leben. Ein jeder Mensch ist verantwortlich für seine innere und äußere Entwicklung und sich dieser Verantwortung auch bewußt, in einer Welt des Friedens und der Freude unter gleichgesinnten und gleichberechtigten Menschen.

Nun, um in dieser neuen Welt zu leben, muß die alte Welt sterben oder eben die Erde gereinigt werden, und das wird sie in der Endzeit.

Die Erde geht nicht unter, die Menschen sterben nicht aus. Die Erde wird gereinigt, umgewandelt, vorbereitet für die neue Zeit, die kommen wird und dies geschieht, bevor kein menschliches Leben und damit keine Entwicklung mehr möglich ist, und das wird in absehbarer Zeit der Fall sein.

Nachdenken

Wenn schon im Neuen Testament verzeichnet ist, daß Jesus darauf hingewiesen hat, daß große Katastrophen bevorstehen und die Menschen sich in Acht nehmen sollten, so kann man heute, zweitausend Jahre später nicht sagen, man hätte nichts gewußt. Insbesondere in den „Offenbarungen des Johannes“ wird auf Glaubenskämpfe und ein Ende hingewiesen. Und im Laufe der Jahrhunderte wurden von den verschiedensten Menschen immer wieder Katastrophen vorhergesagt.

Natürlich ist in der Zwischenzeit auch viel Schlimmes geschehen und manch einer dachte, das war es nun, das war das, was vorhergesagt worden ist. Und die Menschen sind abgestumpft, weil es zu viel ist, sie es nicht wahrhaben wollen bzw. viele Vorhersagen auch nicht mehr allgemein bekannt sind oder so verschlüsselt sind, daß alles Mögliche hinein interpretiert werden kann.

Tatsache ist, daß von Umweltkatastrophen, Krieg, Seuchen, Teuerungen, Hungersnöten die Rede ist, und daß dies Geschehnisse sind, die immer wieder geschahen, aber in der heutigen Zeit ist vorhersehbar, daß sie auf die Menschheit erneut zukommen.

Man kann nun sagen, es waren Warnungen und die Menschen werden sie verstehen und rechtzeitig umkehren und sich ändern. Hätte das nicht in den letzten zweitausend Jahren geschehen können und könnten wir heute nicht auf der Erde in Frieden und in einer Gemeinschaft leben? Es könnte wohl sein, aber allen Bemühungen zum Trotz, ist das Gegenteil passiert.

Was hatte es dann für einen Sinn, schon vor zweitausend Jahren Warnungen für die heutige Zeit auszusprechen, da diese doch offensichtlich nichts, wenn nicht sogar das Gegenteil bewirkten?

Ganz so ist es nicht. Es gab immer wieder Menschen, die sich mit diesen Warnungen auseinandersetzten und sie beherzigten und sich änderten, auch wenn sie nicht wissen konnten, daß das ganze Ausmaß der Katastrophen erst jetzt in der Endzeit über die Menschen hereinbrechen würde.

Und jetzt werden die Menschen, angesichts der Geschehnisse, die sich jetzt abspielen, hoffentlich aufwachen, sich endlich auch damit beschäftigen und die Zeichen der Zeit erkennen und sich ändern. Das ist ja das, was damit bewirkt werden soll, die Änderung des Menschen zum Bessern, das Ablegen des Hochmuts und das Erkennen, daß alle Menschen Brüder und Schwestern sind und ein Handeln nötig ist. Einmal in Bezug auf die Umwelt, mehr noch auf die innere Entwicklung jedes Menschen, das ist die Hauptsache, um die es geht.